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20. Februar 2012

«Mein Lachen klingt wie das Meckern einer Ziege»

Glücklich und erfolgreich: Heidi Happy gehört zu den talentiertesten Musikerinnen des Landes. Die Luzernerin stand schon mit Yello im Tonstudio und mit Stephan Eicher auf der Bühne. Ab Ende Februar tourt sie durch die Schweiz. Nur mit ihrem Lachen hadert die 31-Jährige ab und zu.

MEINE BLUSEN
MEINE BLUSEN «Eigentlich trage ich auf der Bühne meistens ein Kleid. Diesmal sitze ich aber auch am Schlagzeug, was mit Rock etwas umständlich ist. Darum liegt der Fokus auf dem Oberteil. Ich besitze eine ganze Sammlung hübscher Blusen.»
Priska Zemp alias Heidi Happy (31)
Priska Zemp alias Heidi Happy (31)

Name: Priska Zemp alias Heidi Happy (31)
Sternzeichen:Löwe
Wohnort:Luzern

Warum leben Sie in Luzern?

Die Stadt ist schön, viele Freunde und Mitmusiker leben hier, und man kommt schnell überall hin. Ich könnte mir aber auch vorstellen, eine Weile in Brüssel zu leben. Es hat interessante Ecken — und würde meinem Französisch guttun.

Lebenslauf und Beruf:

Aufgewachsen mit drei Geschwistern in Dagmersellen LU. Vater Robert ist Kulturingenieur, Mutter Cécile Sopranistin und die Beste in unserem Familienlieblingsspiel Jassen. Meine Ausbildungsstationen: Lehrerinnenseminar Hitzkirch, Kunstschule Amsterdam. Ich bin Musikerin, Komponistin, Sängerin.

Was ich mag:

Abwechslung, Spontaneität, Leben nach dem Lustprinzip.

Was ich nicht mag:

Ruhe auf Kommando, zum Beispiel beim Yoga, Applaus im Flieger nach der Landung und aktivierte Tastaturgeräusche von Handys und Fotoapparaten.

Was ich an mir mag:

Dass ich einen Weg gefunden habe, glücklich zu sein und zu tun, was mir Freude macht.

Was ich an mir nicht mag:

Mein Lachen. Es klingt wie das Meckern einer Ziege.

Mein erstes selbst verdientes Geld:

In Papis Ingenieurbüro. Ich musste im Gelände die Messlatten halten. Er hat mir einen korrekten Stundenlohn bezahlt.

«Objekte aus Kitschläden, Flohmärkten und Brockenhäusern gefallen mir. Sie sind individuell, witzig und günstig. Meine neuste Fundgrube: www.tutti.ch.»
«Objekte aus Kitschläden, Flohmärkten und Brockenhäusern gefallen mir. Sie sind individuell, witzig und günstig. Meine neuste Fundgrube: www.tutti.ch.»

Mein Krimskrams:

Objekte aus Kitschläden, Flohmärkten und Brockenhäusern gefallen mir. Sie sind individuell, witzig und günstig. Meine neuste Fundgrube:

www.tutti.ch

Mein Tick:

Ich kaue ständig auf meinen Lippen rum. Pro Tag esse ich einen Quadratmeter Haut.

Meine Lieblingsbeschäftigung:

Mit Corina Schwingruber zusammenzuarbeiten. Sie macht Kurzfilme und ich die Musik dazu. Oder wir realisieren gemeinsam Videoclips für meine Songs.

Mein bester Entscheid:

Die Songs für mein neues Album «On The Hills», das im Herbst erscheint, mit Ephrem Lüchinger zu erarbeiten. Die Songs werden mit doppelt so vielen Ideen viel frischer und lebhafter.

«Die Luzerner Band Field Studies liess Songs von verschiedenen Musikern remixen. So konnte  ich meinen ersten Remix machen. Statt einer CD kann man diese Tube mit dem Downloadcode im Internet bestellen.»
«Die Luzerner Band Field Studies liess Songs von verschiedenen Musikern remixen. So konnte ich meinen ersten Remix machen. Statt einer CD kann man diese Tube mit dem Downloadcode im Internet bestellen.»

Mein Lieblings-Gadget

Die Luzerner Band Field Studies liess Songs von verschiedenen Musikern remixen. So konnte ich meinen ersten Remix machen. Statt einer CD kann man diese Tube mit dem Downloadcode im Internet bestellen.

Autor: Ruth Brüderlin

Fotograf: Christian Benedikt