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19. Dezember 2011

Danke!

Manchmal ist ein einfaches Danke nicht genug. Manchmal soll die ganze Schweiz wissen, dass man dankbar oder glücklich ist. Zum Fest der Liebe lassen wir Leserin­nen und Leser auf ihre persönliche Art Merci sagen.

Gabriela Reimann
Zum Glück gibt es dich! Ich liebe dich! Für immer, deine Gabriela

Mein lieber Pius! Wir sind bald 30 Jahre verheiratet. Eine lange Zeit, und doch ist sie wie im Flug vergangen. Wir mussten einander auch schon einiges verzeihen. Aber meistens hatten wir es auf unserem gemeinsamen Lebensweg gut, anregend, lustig — wir verstehen uns ohne viele Worte von deiner Seite und mit ein wenig mehr Wörtern von meiner Seite. Auf alle Fälle ist mir klar, dich würde ich sofort wieder heiraten. Du bist das Beste, was mir passieren konnte. Ohne dich wäre das Leben nicht einmal halb so schön. Zum Glück gibt es dich! Ich liebe dich! Für immer, deine Gabriela.
Gabriela Reimann (50), Wölflinswil AG

Ines Schauer
Du glaubst an mich, dass ich es in Zukunft besser machen werde. Für all das danke ich dir, Mutter Erde.

Du trägst mich behutsam durch das All und schenkst mir Luft und Sonnenstrahlen.
Du versorgst mich mit Nahrung für Körper, Geist und Seele.
Du bist nachsichtig mit mir, wenn ich dich verletze – durch überflüssigen Konsum, belastenden Abfall, unnötigen Lärm, grelles Licht.
Du vergibst mir die Geringschätzung der Natur, die Überheblichkeit gegenüber allen deinen
anderen Kindern.
Du glaubst an mich, dass ich es in Zukunft besser machen werde.
Für all das danke ich dir, Mutter Erde.
Ines Schauer (37) mit Antonia (sieben Monate), Reinach AG

Monika Stämpfli
Es ist schön, wenn man so viel Vertrauen haben kann.

Ich möchte hier allen Lokomotivführerinnen und -führern, Buschauffeurinnen und -chauffeuren sowie den Trämliführerinnen und -führern ganz herzlich Danke sagen für die Leistungen im heutigen Verkehr. Danke, dass man immer gut ankommt, zu Hause oder sonst wo. Es ist schön, wenn man so viel Vertrauen haben kann.
Monika Stämpfli (67), Luterbach SO

Ida Märki
Liebeserklärung an meine Familie!

Liebeserklärung an meine Familie! Ich möchte meiner lieben Familie danken, da sie mir das ganze Jahr hindurch immer wieder E-Mails, Ansichtskarten oder Anrufe zukommen lässt. Wir sehen uns jedes Jahr ein- bis zweimal. Auch an Weihnachten, wenn wir jedes Mal 27 Personen sind. Ich habe drei Kinder, zehn Enkel und neun Urenkel, es kommen also jeweils vier Generationen zusammen. Das Bild wurde im September 2011 am 60. Geburtstagsfest meiner jüngsten Tochter gemacht.
Ida Märki (98), Rüfenach AG

Ursi Eugster
Du bist unser Oster- und Weihnachtsgeschenk. Danke, dass es dich gibt, lieber Benjamin.

Liebeserklärung an Benjamin! Am 16. April 2011 bist du im Bett von Oliver und Nicole geboren. Keine Hebamme und kein Arzt haben geholfen. Eine Stunde vor Geburt sagte deine Mami zu deinem Papi Oliver: «Ich bekomme ein Kind von dir.» Stell dir vor, gar niemand bemerkte die Schwangerschaft von deinem Mami Nicole, wir zukünftige Schwiegereltern nicht, ihre Eltern nicht und dein Papi Oliver nicht.
Du und deine Mami hüteten das Geheimnis bis in den achten Monat. Mit der Nabelschnur um den Hals, die deine Mami noch abwickelte, kamst du gesund auf die Welt, oh Wunder.
Jetzt bist du schon sieben Monate alt. Deine Mami macht ihre Ausbildung fertig, wir Verwandte haben unseren Hüteplan organisiert, und du strahlst alle glücklich an.
Du bist unser Oster- und Weihnachtsgeschenk. Danke, dass es dich gibt, lieber Benjamin.
Ursi Eugster (57), Herisau AR

Peter Girsperger
Und — ich möchte es schon lange wissen: Heiratest du mich? Sei innig umarmt, dein Amorsito Peter.

Amorsita mia, liebste Elisabeth! Am 12. Januar sind es bereits zwei Jahre her, seit wir uns im Flughafenchaos nach dem grossen Karibikerdbeben zum ersten Mal in den Armen lagen. Ich wusste schon damals: Du bist meine Frau!
Ich liebe dich immer mehr. Ich liebe deine tiefgründige Fraulichkeit, ich liebe deine körperliche Nähe, ich liebe den Duft deiner Haare, ich liebe deine fröhlichen Augen, ich liebe deine Lachfältchen, ich liebe deinen verschmitzten Humor, ich liebe deine gepflegte Eleganz, ich liebe die Zweisamkeit mit dir.
Ich mag die häufigen Karten- und Würfelspiele mit dir, ich mag deine Begleitung auf Motorradtouren, Wanderungen, Velotouren, ich mag dein Geschick mit Handarbeiten, ich mag unsere Musik, ich mag deine Gartenlust und Naturliebe, ich mag deine Häuslichkeit, ich mag sogar deine Vorträge bei Auseinandersetzungen, ich mag deine Kochkünste und deine Toleranz für meine Kocherei, ich mag deine Tierliebe, ich mag den Latinotanz mit dir, ich mag deinen versöhnlichen Umgang mit dem Altern.
Du hast nun schon seit einem Jahr den weissen Karibiksand mit dem weissen Bündner Schnee vertauscht und lebst mit mir in zufriedener Zweisamkeit. Du hast das weibliche Flair in unser Bauernhaus gebracht. Ich bin so glücklich mit dir, du gibst mir Zuversicht auf die Zeit der Pensionierung, ich möchte mit dir den Lebensrest teilen und im Alter immer für dich da sein. Und — ich möchte es schon lange wissen: Heiratest du mich? Sei innig umarmt, dein Amorsito Peter.
Peter Girsperger (64), Buchen im Prättigau GR

Alois Grüter
Das ist für mich echte Nachbarhilfe, und ich bin ihr dafür sehr, sehr dankbar.

Es war Sonntag morgen, der 17. Oktober 2010. Eine schwere Rückenoperation stand bevor. An diesem Morgen waren die Schmerzen aber dermassen stark, dass ich nur noch über die Notrufnummer 144 Hilfe anfordern konnte. Ich sah die zwei Männer noch ins Wohnzimmer kommen, dann wurde ich bewusstlos vor Schmerzen. Am 19. Oktober war die siebenstündige Operation. Die Rückkehr in mein allein bewohntes Einfamilienhaus erfolgte zehn Tage später. Da der operierende Arzt Bedenken wegen einer Verletzung der operierten Stelle hatte, liess er mich nicht in eine Erholungskur. Da war ich nun. Alleine im Haus konnte ich mich nur fortbewegen, wenn ich mich an den Wänden hielt. Draussen leistete ein Rollator gute Dienste. Die sehr starken Schmerzen brachten auch noch meine Psyche ins Wanken, was mir fürchterliche Magenprobleme und viele schlaflose Nächte einbrachte. Dank vieler helfenden Hände konnte ich die Zeit überstehen. Massgebend aber war da meine Nachbarin Vreni Bösiger. Obwohl sie weit über 70 Jahre alt ist, hat sie mir allen Schnee geräumt. Der fiel ziemlich häufig. Sie hat mich immer wieder zum Mittagessen eingeladen, kam oft mit einem Dessert vorbei, ging einkaufen für mich und führte mich jederzeit zum Arzt, wenn ich es nicht mehr aushielt. Sie war einfach da, wenn ich sie nötig hatte, und wollte überhaupt keine Entschädigung dafür. Das ist für mich echte Nachbarhilfe, und ich bin ihr dafür sehr, sehr dankbar.
Alois Grüter (70), Schötz LU

Franz und Cäcilia Glaninger
Da wir schon seit 30 Jahren zum gleichen Steuerberater Herrn Ulrich Bichsel in Bern gehen, danken wir ihm herzlich für seine Dienste.

Da wir schon seit 30 Jahren zum gleichen Steuerberater Herrn Ulrich Bichsel in Bern gehen, danken wir ihm herzlich für seine Dienste. Am Anfang unserer Zusammenarbeit war er noch ein junger Student.
Franz und Cäcilia Glaninger (beide 79), Bern

Wir danken unserem Hausarzt, Dr. med. J. M. Häfner in Dietikon, und seinen beiden Assistentinnen Cornelia und Nadia für die perfekte, nette und stets freundliche Betreuung, wenn wir in ihrer Praxis sind.
Anna (80) und Alfons Fleischli (83), Dietikon ZH

Luzia Birbaumer
Wir sind seit fast vier Jahren ein Paar, ich liebe dich wie am ersten Tag.

Ich möchte meinem Freund, Stefan Bapst, Merci sagen, dass er immer zu mir steht. Wir sind seit fast vier Jahren ein Paar, ich liebe dich wie am ersten Tag.
Luzia Birbaumer (24), Brünisried FR

Esther Wälti
Unsere Freundschaft ist geprägt von Vertrauen, Respekt und Toleranz. Wir haben immer viel zu lachen, ich bin gerne mit dir zusammen.

Ich möchte gerne meiner Freundin danken. Wir kennen uns seit 37 Jahren. Dieses Jahr feierten wir zusammen unseren 40. Geburtstag. Auf Mauritius und La Réunion. Marianne, ich danke dir für unsere einzigartige Freundschaft. Wir haben viel zusammen erlebt und sind uns immer treu geblieben. Unsere Freundschaft ist geprägt von Vertrauen, Respekt und Toleranz. Wir haben immer viel zu lachen, ich bin gerne mit dir zusammen.
Und dass du das Gotti meiner Michelle bist, ist das i-Tüpfelchen unserer Freundschaft. Du bist nicht nur die beste Freundin, sondern auch das beste Gotti, das man sich wünschen kann.
Tausendmal Dank!
Esther Wälti (40), Oberbuchsiten SO

Franziska Böni
Mis jetzige Läbe chönt eg net so füehre, wenn eg euch net hätt!

Mami & Papi! E möcht euch Danke säge, as er mech immer ohni Vorbehalt unterstötzed. E cha me glöcklich schätze, euch z ha. Mis jetzige Läbe chönt eg net so füehre, wenn eg euch net hätt! Merci, för aues, wo ehr je för me gmacht heit (egal uf weli Art), wo ehr jetzt för me machet, und merci, för das, as ehr ou in Zuekunft hinter mehr stöit. Ehr sit eifach di beschte Eltere, wos get. E Schmatz vo euchere Tochter.
Franziska Böni (23), Egerkingen SO

Franziska Jäggi
Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für das Verständnis für meine Situation.

Vor zehn Jahren, am 17. November 2001, erlitt ich im Auto eine Hirnblutung. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten:

für die schnelle erste Hilfe vor Ort von Familie Wegmüller bei den Ärzten und dem Pflegepersonal des Inselspitals und des Anna-Seiler-Hauses

für die gute Pflege und Betreuungbei meinem lieben Mann, der es nicht immer leicht hat mir mir (i ha di gärn!)

bei meiner Mutter, meinem Bruder mit Familie, die mich immer tatkräftig unterstützen. Bin sehr froh, dass ich euch habe

bei meinen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die spontane Hilfe im Haushalt, beim Kochen, mit Fahrdiensten

bei meinen Arbeitskollegen für das Verständnis für meine Situation.

Franziska Jäggi (48), Biglen BE

Yvonne Winterberger
Lieber Peter, ich wünschte, dass alles, was du für Karin, die heute 41 Jahre alt ist, tust, zu dir zurückkehrt.

Mein Dank geht an Peter Brunner! Seit 20 Jahren betreut der 71-Jährige meine Tochter Karin. Sie ist seit ihrer Geburt behindert. Da ihre Behinderung sehr speziell und sie recht schwierig im Umgang ist, braucht es enorm viel Nerven und Geduld. Peter Brunner betreut Karin mit viel Engagement. Natürlich freiwillig und kostenlos. Peter weiss, wie dankbar ich ihm für das alles bin, aber ich finde, dass das auch mal in die Zeitung darf. Lieber Peter, ich wünschte, dass alles, was du für Karin, die heute 41 Jahre alt ist, tust, zu dir zurückkehrt. Mein unendlicher Dank für alles sei dir gewiss!
Yvonne Winterberger (65), Gstaad BE

Christine Brünisholz
Liebe Renate, vielen Dank, dass du dich für mich entschieden hast.

Nach kurzer Arbeitslosigkeit von dreieinhalb Monaten habe ich Mitte Juni 2011 wieder zu arbeiten begonne n. Ich bin als Teilzeiverkäuferin im Schuhladen Outlet Ilco in Burgdorf tätig. Diese Zeilen widme ich der Filialleiterin, Renate Heiniger. Sie ist eine unglaublich liebenswerte Frau, und wir haben es wunderbar zusammen. Dank ihr geht es mir nach dem kurzen Tief, das ich hatte, heute wieder sehr gut. Liebe Renate, vielen Dank, dass du dich für mich entschieden hast. Es ist so schön, dass es dich gibt. Deine Arbeitskollegin Christine.
Christine Brünisholz (58), Burgdorf BE

Maya Weber Hadorn und Petra Weber
Danke für all das, was sie leistet, was sie tut, was sie motiviert, was sie organisiert, was sie kocht, putzt, hilft und pflegt. Es ist unglaublich, was unser Mami alles leistet!

Mein Mami Verena Weber pflegt seit etlichen Jahren meinen Papi Heinz Weber, der an einem Hirntumor leidet und je länger je mehr auf Pflege und Hilfe angewiesen ist. Mein Papi erleidet seit rund 20 Jahren einen körperlichen Zerfall. Er kann nicht mehr selber gehen, hört sehr wenig, kann fast nicht mehr sprechen, sieht auf einem Auge gar nichts mehr, das andere lässt auch nach. Vom aktiven Papi mutiert er nun zum Pflegefall und dies bei vollstem Bewusstsein!
Ist eine traurige und extrem harte Situation. Und all die Jahre stand und steht ihm mein Mami zur Seite. Beide sind nun knapp 70 und leben noch alleine zuhause. Mein Mami ist 24 Stunden auf Trab, hilft und managt alles. Mit unserer Liebeserklärung möchten wir zwei Töchter mit Partnerin, Mann und zwei Enkelbuben einfach einmal Danke sagen. Danke für all das, was sie leistet, was sie tut, was sie motiviert, was sie organisiert, was sie kocht, putzt, hilft und pflegt.
Es ist unglaublich, was unser Mami alles leistet! Chapeau! Wir sind sehr stolz auf sie und helfen auch so gut es geht.
Herzlichst, die Töchter Maya Weber Hadorn (40), Krattigen BE, und Petra Weber (38), Bern

Liebe Mumi-Mama-Mami, ich möchte dir gaaaaaaaaaaaaanz fest Danke sagen für alles, was du immer für mich machst: vom Putzen übers Waschen bis zum Kochen – ich bin dir unendlich dankbar. Danke, dass du immer für mich da bist. Ich habe dich ganz fest lieb.
Deine Maria Fanger (11), Dieterswil BE

Cornelia Gautschi
Ihr unterstützt uns, Ihr seid immer für uns da, in besseren und in schlechten Zeiten.

Hallo liebe Eltern, Hans und Marianne! Wir, mein Lebenspartner Andreas Christen (37) und ich, möchten ein grosses Dankeschön an Euch beide aussprechen, für all das, was Ihr für uns bisher getan habt. Ihr unterstützt uns, Ihr seid immer für uns da, in besseren und in schlechten Zeiten. Wir beide wissen dies sehr zu schätzen und sind dankbar, dass es Euch gibt.
Cornelia Gautschi (43), Näfels GL

Marlene Sieber
Danke für eure Liebe, eure Unterstützung und euer Vertrauen.

Mami und Papi, ich danke euch für alles, was ihr für mich getan habt. Ihr standet immer hinter mir, selbst wenn ich nicht mehr leben wollte und mich selbst aufgegeben hatte. Oft wollte ich euch schonen, damit ihr euch keine Sorgen macht, doch die Wahrheit kam immer ans Licht. Ich weiss, ihr hattet es nicht immer einfach mit mir, aber ich hoffe, dass sich der Aufwand irgendwann lohnt. Danke für eure Liebe, eure Unterstützung und euer Vertrauen.
Marlene Sieber (25), Ebikon LU

Romi Gygax
Wie anders waren unsere Ausflüge und Reisen durch euer Dabeisein, aufregend, abenteuerlich und interessant, wie habt ihr uns gefordert. Ihr liesset uns Anteil haben am aktuellen Leben.

Liebe Enkelin, liebe drei Enkel, ich möchte euch danken für all die Freude, das Glück, das Wiederjungfühlen, die Begeisterung, die ihr in Opis und mein Leben gebracht habt. Mit euch haben wir eine zweite Chance bekommen, Kinder aufwachsen zu sehen, mit ihnen zu leben, entspannter und weiser an die Sache Erziehung heranzugehen. Eure Scherze, Erfolge, euer Aufwachsen, Enttäuschungen sowie Leid und Freud: Wir waren dabei, eure Freunde waren unsere, eure Feinde auch. Wie anders waren unsere Ausflüge und Reisen durch euer Dabeisein, aufregend, abenteuerlich und interessant, wie habt ihr uns gefordert. Ihr liesset uns Anteil haben am aktuellen Leben, versuchtet eure Ungeduld zu zähmen, als ihr uns die ersten Schritte an Handy und PC beigebracht habt. Wie lustig war es für uns, euch zu beobachten, wie ihr euch tapfer abküssen liesset von uns und nur diskret herumgeschielt habt, ob auch niemand zusieht. Danke, liebe Enkelin und Enkel, dass wir an eurem Leben teilhaben durften, ihr uns eure Welt begreiflich machtet, die unsere nicht nur belächelt habt. Es war ein Geben und Nehmen, so wie es sein müsste, damit sich die Generationen nicht fremd werden. Eure Grosi und Opi.
Romi Gygax (78), Niederwangen BE