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26. Januar 2015

Immer mehr Schweizer entdecken Namibia

Letztes Jahr reisten gut 12'000 Schweizer nach Namibia. Das sind 15 Prozent mehr als 2013. Sie blieben im Schnitt 19 Tage. Meine Empfehlung: mindestens drei Wochen.

Düne Sossusvlei
Zweitgrösste Düne der Welt: die Sossusvlei.

Namibia wird unter den Schweizern, die gerne die weite Natur mögen, immer beliebter. Hier die besten Adressen im Land:

■  Abendessen im Restaurant Gathemann in der Hauptstadt Windhoek. Chef ist der Freiburger Urs P. Gamma, der auf lokale Produkte wie Spargeln oder Springbock setzt.
■  Namibia ist Heimat der grössten wildlebenden Gepardenpopulation. Zu sehen sind diese unter anderem im Naturreservat Okonjima. Zum Übernachten eignet sich die Okonjima Lodge.
■  Übernachtung in der Mushara Outpost Lodge, zehn Kilometer vom Etosha-Nationalpark entfernt.
■  Das landschaftlich reizvolle Damaraland im Nordwesten Namibias entdecken und in der von Holländern geführten Huab Lodge übernachten.
■  Die bis zu 400 Meter hohen Sanddünen von Sossusvlei befinden sich in der Namib-Wüste und zählen seit 2013 zum Unesco-Weltkulturerbe.
■  Den Kurort Swakopmund am Atlantik besuchen. Er befindet sich über 500 Kilometer vom Etosha entfernt und lässt sich mit Walvis Bay kombinieren. Das ist der Startpunkt zu Delfintouren.
■  Fish River Canyon im Süden besuchen und in der Cañon Lodge übernachten. Die Schlucht ist nach dem Grand Canyon die zweitgrösste der Welt.
■  Wunderschön gelegen ist die Bagatelle Kalahari Game Ranch. Sie befindet sich in der erstaunlich grünen Kalahari-Wüste.

Gut zu wissen:Obwohl die Flugreise via Johannesburg (Swiss) oder Kapstadt (Edelweiss) rund 14 Stunden dauert, beträgt die Zeitdifferenz nur eine Stunde. Das Land ist 20 Mal grösser als die Schweiz und hat jetzt Sommer.

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild