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23. März 2015

Mathias Schenk von Death by Chocolate

Er ist Frontmann der Bieler Rockband Death by Chocolate und findet «Vinyl einfach geiler». Am 27. März rocken die fünf Giele beim M4Music-Festival im Zürcher Club Moods ab. Hier zeigt Schenk seine Welt und jammt in zwei Youtube-Videos.

Mein Zu Hause

Im November bin ich mit zwei Musikerkollegen in eine WG gezogen. In Biel sind die Mieten zum Glück noch moderat, selbst für Musiker.

Mein Lieblingsort

Das Café du Commerce in der Bieler Altstadt gehört meinem Kumpel Nils Sandmeier. Nils ist ein cooler Typ. Immer am Donnerstag ist Konzertabend: Oft stehe ich unten im Zuschauerraum, oft aber auch oben auf der Bühne – und beides fägt!

Mein Lieblingsprodukt

Die getrockneten Bio-Mango-Schnitze der Migros finde ich einfach gut. Ich nehme sie immer zum Klettern mit.

Mein unglaublichster Gig

2011 haben wir einen schweizweiten Bandwettbewerb gewonnen. Der Preis: ein Auftritt als Vorband von Bon Jovi im Zürcher Letzigrund. Wir fünf Giele und 45 000 Zuschauer – es war voll crazy!



Meine Gitarre

Die Gibson ES-345 Walnut hat mich schon immer fasziniert. Leider wird sie in dieser Form schon lange nicht mehr produziert. Ein Kumpel erzählte mir, er wolle nach Zofingen in ein Musikinstrumentegeschäft. Aus Jux sagte ich, er solle mir doch eine ES-345 mitbringen. Eine Stunde später kam dann ein Handyföteli von – zweien! Was für ein Luxusproblem, sich für eine entscheiden zu müssen!

Mein Ausgleich

Die Region Biel ist ein wahres Klettereldorado: 10 Minuten Fahrt, und schon findet man anspruchsvolle Kletterwände. Im Winter trainiere ich in der Boulderhalle Crux. Hier gehts völlig entspannt zu: Den Schlüssel gibts gegen zehn Franken in einer benachbarten Bar, geduscht wird daheim.

Meine Sammlung

Meine Vinylplattensammlung ist klein, aber fein. Erst Vinyl wird dem Albumformat wirklich gerecht, man hört die Songs viel bewusster. Vor allem aber tönt Vinyl einfach geiler! Deshalb gibt es ‹Among Sirens› neu auch als Schallplatte.

Mein Ding

Auf der Bühne trage ich immer meine geliebten Chelsea Boots. Ich habe sie in einem Sixties-Laden in Paris entdeckt. Sie waren brutal teuer, trotzdem: ‹Je ne regrette rien!›

Autor: Almut Berger

Fotograf: Michael Sieber