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15. Juni 2015

Mami, was ist eigentlich Instax?

Diese Woche will Elena (14) wissen, was denn eine Instax sei. Mutter Gabriela Bonin antwortet:

Elena fragt, was Instax sei
Elena (14) fragt die Mutter, was Instax sei.

Es ist wie Magie: Du machst ein Foto. Sofort surrt der Apparat los und druckt ein Fotopapier aus. Darauf entwickelt sich vor deinen Augen das Bild.
In meiner Kindheit hiess das Polaroid: 1977 wollten wir alle eine Polaroid One Step.

Der Spass ist zurück: Heute besorgt man sich eine Instax. Das sind Sofortbildkameras von Fuji. Bunte, stylische Gadgets, die in kürzester Zeit Kultstatus erreicht haben. Kids, die bisher nur Digitalbilder kannten, sind hingerissen: Wow, das ist Fotografie zum Anfassen! Junge Fotokünstler experimentieren damit – so wie einst der Pop-Art-Künstler Andi Warhol, der in den Siebzigern Polaroid-Porträts von unseren damaligen Idolen machte.
Auch eure heutigen Stars, etwa Johnny Depp, spielten als Jugendliche gern mit Polaroid herum. Nun wird dank der neuen Sofortbildkameras an Partys wieder posiert, geknipst und ungeduldig mit dem Fotopapier herumgewedelt, bis es sich entwickelt. Und dann erscheint das Miniwunder, so gross wie eine Kreditkarte.

Die Instax-Kamera von Fujifilm
Die Instax-Kamera von Fujifilm (Bild zVg)

Egal, wie peinlich die Fotos sind: Die Bilder werden nicht gespeichert. Es gibt nur das Original im angesagten Retrolook. Keinen kümmerts, dass jedes Bild über 1 Franken kostet und dass die leeren Filmkassetten samt Batterie viel Sondermüll schaffen.
Aber ehrlich gesagt: Mir war das damals auch keinen Gedanken wert. 

Autor: Gabriela Bonin