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17. März 2014

LG G Flex: So gut schmeckt das Bananofon

LG krümmt sein Smartphone G Flex wie eine Banane. Ob diese Bauform auch auf der Zunge zergeht, zeigt unser Testbericht.

Das LG G Flex
Das LG G Flex passt sich dank gekrümmter Form jedem Knackfüdli an. (Bild: zVg.)

Ungewohnt. Das ist das Adjektiv, das die meisten Betrachter des G  Flex von LG zuerst in den Mund nehmen. Tatsächlich: Ein wie eine Banane durchgebogenes Smartphone fällt auf – genauso wie die gelbe Frucht in einem Gemüsebouquet.

Was also hat den Hersteller bewogen, diesen Schritt zu wagen? «Durch die Biegung passt sich das Gerät an die Gesichtsform an. Das verbessert die Sprachqualität», so der Marketingspruch der Firma.

In der Praxis stimmt das nicht. Unter Alltagsbedingungen wie Gesprächen im fahrenden Zug oder im Grossraumbüro, lässt sich verglichen mit normalen Handys kein Unterschied feststellen. Trotzdem liegt das krumme Smartphone zweifelsohne angenehm am Ohr und in der Hand, auch wenn seine Grösse (sechs Zoll Diagonale) an der Obergrenze des Bequemen kratzt.

Nur im Auge des Beobachters auffällig

Wer gerne am Smartphone spielt, surft oder E-Mails schreibt, vergisst den gebogenen Bildschirm schnell. Dieser erzeugt keine spezielle Wirkung, wenn Nutzer aus 30 bis 40 Zentimeter Abstand daraufblicken. Nützlich ist die Bauform nur, wenn Mitmenschen neugierig linsen oder das Gerät in die Hosentasche wandert und sich ans knackige Füdli schmiegt.

Das Bananofon im Videotest

Autor: Reto Vogt