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08. Februar 2016

Lehre auf Platz 1

Die Berufsausbildung in der Schweiz wird stetig besser. Spitzenreiterin bleibt die Berufslehre. Doch die Zahl der Studierenden steigt markant: Sie hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Die Infografik zur Bildungslandschaft.

Infografik zur Bildungslandschaft
DIe Infografik zur Bildungslandschaft Schweiz

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ENTWICKLUNG DER AUSBILDUNG 1996 BIS 2030
Prozentuale Aufteilung Wohnbevölkerung nach höchster abgeschlossener Ausbildung:

1. Obligatorische Schule: Die Schulpflicht dauert elf Jahre, inklusive der in einigen Kantonen obligatorischen Vorschulstufe.
Beispiel: Die Zahl der Leute, die ihre Schulkarriere mit der obligatorischen Schule abschliessen, sinkt – 2014 waren es noch 12 Prozent der 25- bis 64-Jährigen.

2.Sekundarstufe II: Mit 230'529 Lernenden im Jahr 2014 bleibt die Lehre der am häufigsten eingeschlagene nachobligatorische Ausbildungsweg.
Beispiel: 47,8% der 25- bis 64-Jährigen in der Schweiz beendeten 2014 ihre Ausbildung mit einem Lehrabschluss oder einer Matura.

3.Tertiärstufe: Innerhalb von 20 Jahren hat sich die Zahl der Studienabschlüsse verdoppelt. Dieser Anstieg ist vor allem den neuen Fachhochschulen zu verdanken.
Beispiel: 40,2 Prozent der 25- bis 64-Jährigen beendeten ihre Ausbildung 2014 mit einem Fachhochschul- respektive Hochschulabschluss.

WAS KOSTET DIE BILDUNG IN DER SCHWEIZ?
Öffentliche Ausgaben, inkl. Forschungsausgaben, in Milliarden Franken:
1990: 16,6
2000: 22,6
2010: 32,8
2013: 35,3

Anteil am BIP im Jahr 2011: 5,5%
Zum Vergleich: IT 4,14%, DE 4,81%, Norwegen 6,55%

Autor: Patricia Brambilla

Infografiken: 1kilo