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24. Oktober 2011

«Meine Fingernägel sind immer rot»

«Colour» heisst das aktuelle Album von Lea Lu, bunt mag es die Sängerin und Songwriterin aber auch auf Mund und Hand. Mandarinen mit Kernen mag sie dagegen gar nicht. Ihr Ziel: ein Oscar für die beste Filmmusik. Willkommen in Lea Lus Welt.

Lea Dudzika
MEIN DING «Ich bin gerne am Zürichsee, abseits der Menschenmenge. Alleine. Und ich liebe meine tschechische Furch-Gitarre. Sie begleitet mich überallhin.»
Lea Dudzik alias Lea Lu (26)
Lea Dudzik alias Lea Lu (26)

Name: Lea Dudzik alias Lea Lu (26)
Sternzeichen: Schütze/Aszendent Jungfrau
Wohnort: Zürich

Wieso leben Sie hier?

Ich bin in der Zürcher Altstadt aufgewachsen, wie bereits mein Vater und mein Grossvater. Zürich ist klein, kompakt und hat doch ein Flair von Metropole. Hier kommen bei mir Heimatgefühle auf.

Wo würden Sie gerne leben?

Berlin, Südspanien oder New York. Beruf und Lebenslauf: Matura, Jazz-Schule in Luzern, Ausbildung zur Gesangspädagogin. Ich lebe von meiner Musik und gebe einmal pro Woche Gesangsunterricht.

Mein Ziel:

Einen Oscar für die beste Filmmusik.

Mein Lebensmotto:

Alles nicht so ernst nehmen.

Das Büchlein ‹Kann man ein gebrochenes Herz der Versicherung melden? von David Hugentobler
MEINE LEKTÜRE «Das Büchlein ‹Kann man ein gebrochenes Herz der Versicherung melden?› hat mir der Autor David Hugentobler selber geschenkt. Es ist sehr amüsant.»

Was ich mag:

In der Welt herumreisen, vom Meer träumen, Essen, Schlagrahm, wenn es nicht aufhört zu regnen. Was ich nicht mag: Mandarinen mit Kernen, schwarzer Nagellack, Pop/Rock, Frühling, rassistisch oder frauenverachtend angepöbelt zu werden, Madonna.

Was ich an mir mag:

Meine Zielstrebigkeit, mein Durchsetzungswille, meine Stimmbänder. Was ich an mir nicht mag: Meine Unfähigkeit auszuschlafen.

Mein Lieblingsessen:

Ich war kürzlich in Kambodscha und bin total vernarrt ins Nationalgericht namens Amok: in Kokosmilch eingelegtes Gemüse oder Fisch auf Bananenblättern. Sehr fein!

Meine Lieblingsmusik:

Die des Pianisten Eric Satie, der im 19. und 20. Jahrhundert wirkte. Zudem höre ich von Klassik bis Flamenco alles.

Mein bester Entscheid:

Mein Psychologiestudium nach einem Jahr abzubrechen und dafür ein Musikstudium aufzunehmen.

www.lealu.ch

Autor: Barbara Ryter