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14. September 2015

Manon ist keine Muse

Seit über 40 Jahren zelebriert die Zürcherin Manon mit ihrer Kunst die Weiblichkeit. Aus der «dame fatale» ist eine «grande dame» geworden. Ab kommendem Donnerstag zeigt sie im Centre de la Photographie in Genf neue Werke sowie einige ihrer frühen Bilder.

Mein Ausgleich

Sikander von Bhicknapahari ist als Jurist das komplette Gegenteil von mir. Er unterstützt mich in technischen sowie organisatorischen Fragen. In 33 Jahren hat er mich nicht ein einziges Mal im Stich gelassen – und ich bin kein einfacher Mensch.

Mein Modell

Ich kann nur auftreten, wenn von Inszenierung über Choreografie bis zu den Kostümen alles von mir stammt. Ich bin nicht teamfähig. Deshalb bin ich mein eigenes Modell. Seither haben sich meine Themen verändert: Heute widme ich mich der Vergänglichkeit.

Mein Tagebuch

Diese Canon-Kamera habe ich immer dabei für meine laufenden Tagebuchbilder. Ich fotografiere jeden Tag etwas, das mich besonders freut, mir Angst macht, mich beeindruckt – einfach das, was mich berührt.

Meine Goldfrau

Vor vier Jahren hatte ich eine Schulteroperation und war ausser Gefecht. Dieser Stuhl bewegte meine Schulter passiv zwecks Therapie. Als ich ihn zurückgeben musste, inszenierte ich dieses Bild: Ich wollte wenigstens etwas daraus machen.

Meine Tiere

Ich habe drei Katzen und einen Chihuahua: Er heisst Maxi, weil er so mini ist. Ein Leben ohne diese Tiere ist für mich unvorstellbar. Es ist so schön, abends heimzukommen, wenn es lebt in der Wohnung. Kunst und Kinder schlossen sich in meinem Fall aus.

Meine Bücher

Jeden Samstag führt mich mein Weg in die Bibliothek, von wo ich dann mit einem Riesenstapel Bücher heimkomme. Hätte ich über die Jahre all diese Bücher gekauft, wäre kein Platz mehr zum Wohnen.

Mein Lieblingsprodukt

Babybels.Wenn ich mitten in der Nacht aufwache und an den Kühlschrank gehe, nehme ich mir vor, nur eins zu essen. Doch es werden immer mindestens zwei.

Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Paolo Dutto