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29. März 2016

«Klavierspielen macht mir einfach Spass»

Der zehnjährige Ricky Kam aus Muri bei Bern ist ein begnadeter Pianist und stand schon mit den ganz Grossen des Musik-Showbusiness auf der Bühne. Zum Bild-Porträt oben eine Hörprobe.

Name: Ricky Kam (10)

Sternzeichen: Skorpion

Lebenslauf: Mit zweieinhalb Jahren habe ich mit Klavierspielen angefangen. Ich klimperte auf den Tasten herum, als mein älterer Bruder am Üben war. Mein Paps sagte: «Hör auf oder spiel richtig!» Ich konnte schnell zweihändig ganze Stücke spielen. Mit fünf Jahren trat ich zum ersten Mal auf. 2011 kam ich in der RTL-Show «Supertalent» ins Finale, seither kennen mich alle. Ich habe zwei ältere Brüder und zwei Halbschwestern, Linda (28) und Alice (24). Meine Mutter ist Schweizerin, mein Vater stammt aus Peking und führt in Bern eine Praxis für Chinesische Medizin.

Mein Piano «Klavierspielen macht mir einfach Spass. Zum Üben muss ich mich nie zwingen. Ich spiele nur etwa eine Stunde pro Tag, weil ich auch gern draussen bin und Fussball spiele. Diesen Steinway-Flügel hat mein Vater gekauft. Er war bis vor vier Jahren mein Lehrer, nun gehe ich zweimal pro Woche in Privatstunden.»

Mein Glücksbringer «Diesen Plüschaffen habe ich von meiner älteren Schwester zum vierten Geburtstag erhalten. Bis ich acht Jahre alt war, kam er überallhin mit. An Auftritten habe ich ihn jeweils neben mich auf den Hocker oder auf den Flügel gesetzt. Heute bleibt Ching Ching zu Hause und drückt mir von dort aus die Daumen.»

Meine Lieblingsbühnen «Die Bühne in der Helene-Fischer-Show mag ich sehr, denn sie ist gross. Es haben 16 000 Zuschauer im Saal Platz. Ich liebe es, vor vielen Leuten zu spielen. Der Kursaal Bern ist auch super. Da haben zwar nur 1200 Leute Platz, aber die Mikrofone und der Sound sind sehr gut.»

Meine Brüder «Mit meinen Brüdern Mike (12) und Charly (14) spiele ich oft Fussball, Basketball, Tischtennis oder Billard. Beide finden es super, dass sie bei meinen grossen Auftritten meistens als VIP mitkommen können.»

Meine Games «Computer-Autorennen sind lustig: Ich kann schnell fahren und muss keine Busse zahlen. In ‹Need for Speed› fährt man mit richtigen Rennautos. Ich habe einen richtigen Rennsitz mit Lenkrad, den hat mir Paps zum letzten Geburtstag geschenkt.»

Mein Lieblingsfach «Ich mag Mathematik, weil ich gut im Rechnen bin.»

Mein Lieblingsprodukt «Fasnachtschüechli. Die aus der Migros sind die besten. Leider gibt es sie nur eine kurze Zeit. Ich würde sie am liebsten das ganze Jahr essen.»

Autor: Claudia Langenegger

Fotograf: Michael Sieber