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30. März 2015

Kamelie - was nun?

Krank zu sein, ist nicht wirklich nett. Nett hingegen ists, wenn einem liebe Menschen ein Blüemli vorbeibringen, auf das man schnell genese. Bei mir wars eine Kamelie. Doch irgendwie sind wir beide uns nicht grün!

SO gefallen die Blüten...
SO gefallen die Blüten...
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Danke, unterdessen geht es mir wieder gut. Im Gegensatz zur Kamelie, wie ich leider sagen muss. Als ich nämlich vor einer Woche besagte wunderbarst blühende Kamelie (die erste meines Gärtnerinnenlebens, wie ich vielleicht noch anmerken sollte) in die Hand gedrückt erhielt, lauteten die einzigen Anweisungen "nicht austrocknen lassen" und "bei tiefen Temperaturen ins Haus holen".

Tja, und das hat definitiv nicht ausgereicht. Zwei Tage später fing die Pflanze nämlich an, Blüte um Blüte abzuwerfen. Was mich aber noch viel mehr geärgert hat, ist die Tatsache, dass sie jetzt auch noch all ihre Knospen abwirft. Zuwenig Wasser? Zuviel? Zu kalt vor dem Haus? Zu warm im Haus, wohin ich sie ein paar Mal verschoben hatte, nachdem das Thermometer richtig Null zu fallen drohte? Und sowieso, was mach ich jetzt mit dem Teil, falls es überlebt? Kann ich es im Garten einbuddeln oder muss ich mir etwa einen Wintergarten zulegen?

Google behauptet, dass Kamelien dem "mitteleuropäischen" Winter trotzen können, wenn sie im Boden und nicht im Topf stehen und der Winter nicht allzu hart ist. Nur: Warum hab ich Kamelien dann bis jetzt vorallem in Tessiner Parks gesehen? Gehört das Zürcher Oberland vielleicht schon zu Nordeuropa? Fragen über Fragen. Aber vielleicht wisst Ihr ja mehr?