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24. März 2014

Jordanien - Auf den Spuren von «Indiana Jones»

Kamel in Jordanien
Jordanien gehört in der Region gleichzeitig zu den attraktivsten und stabilsten Reiseländern. (Bild: Getty Images)

In der jordanischen Küstenstadt Aqaba am Roten Meer entsteht ein Megaresort, das 1,35 Milliarden Franken verschlingt. Dieses Jahr soll die erste Bauphase beendet werden. Das Projekt mit vier Hotels, Einkaufs- und Gastronomiebereichen und einem Wasser- und Themenpark dauert rund 30 Jahre!

■  Jordanien gehört in der Region gleichzeitig zu den attraktivsten und stabilsten Reiseländern. Zudem hat das haschemitische Königreich, das 1948 bis 1967 Ostjerusalem besetzte, Frieden mit Israel. Die Leser des US-Reisemagazins «Condé Nast Traveler» haben das Mövenpick am Toten Meer sowie jenes in Aqaba zu den zehn besten Häusern im Nahen Osten gewählt.

■  Höhepunkte einer Jordanien-Reise: 1. Die verlassene Felsenstadt Petra, in der Antike Hauptstadt der Nabatäer (Bild); das Mövenpick Resort befindet sich am Eingang des aus «Indiana Jones» bekannten Orts. 2. Wellnessen am Toten Meer, 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Der hohe Anteil an Brom in Wasser und Luft ist gut für die Nerven und somit für gestresste Manager. 3. Badeferien in Aqaba mit einem Ausflug ins Wadi Rum (Unesco-Welterbe) kombinieren.

■  Gut zu wissen: Schweizer benötigen für die Einreise ein Visum. Super Informationen unter de.visitjordan.com

Länderkombinationen: Jordanien und seine Nachbarn

 Ein Visum erhalten Reisende auch nach der Ankunft im Flughafen Amman und an allen Grenzübergängen ausser der King-Hussein-Brücke und der Fähre aus Ägypten. Möglich ist demnach, Petra beispielsweise mit einem Tagesvisum ab dem israelischen Badeort Eilat zu entdecken. Eilat und Aqaba befindet sich beide am Roten Meer, nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Israel mit Jordanien die besten Beziehungen aller arabischen Nachbarn unterhält. Entsprechend sind derzeit Länderkombinationen Jordanien-Israel am unproblematischsten. Von einer Reise auf die ägyptische Sinai-Halbinsel (Grenzübertritt Eilat/Taba) rät das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ab. Aktuelle Informationen auf www.eda.admin.ch

Autor: Reto Wild