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05. August 2013

JFK im Newseum von Washington, D.C.

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild verrät aus Anlass der John-F.-Kennedy-Sonderausstellung seine wichtigsten Tipps für die US-Hauptstadt. Online exklusiv die Top 5 der Museums-Metropole.

JFK-Sonderausstellung
Die JFK-Sonderausstellung im Washingtoner Newseum.

Ein Grund, um wieder einmal die Hauptstadt der USA zu besuchen: die Sonderausstellung «JFK» des Newseum in Washington, D.C. Sie widmet sich bis zum 5. Januar 2014 dem legendären Präsidenten der USA, John F. Kennedy. Zusätzlich zeigt das interaktive Museum den Dok-Film «A Thousand Days», der über die Zeit der Präsidentschaft, das Familienleben und den Tod von JFK berichtet.

Kostenlos sind auch Konzerte lokaler Musikgrössen (bis August freitags im Yards Park/Capitol River Front, von 18.30 bis 20.30 Uhr Reggae, R&B, Blues und Jazz), Open-Air-Kinos (bis 1. September im National Harbor direkt am Potomac River, www.dcoutdoorfilms.com ), der National Zoo ( nationalzoo.si.edu ), Führungen zu Monumenten sowie Museums- und Parkbesichtigungen ( www.freetoursbyfoot.com/washington-dc-tours ).
Mein Tipp: Eine Wanderung entlang des Chesapeake & Ohio Canal. Der Park beginnt im Stadtteil Georgetown und zieht sich entlang des Potomac-Nordufers. Das vornehme Georgetown eignet sich dank seiner Lokale für ein Abendessen.

Gut zu wissen: Die Metro, das zweitgrösste U-Bahn-Netz der USA, ist sicher und sauber, die Einreise über den Flughafen Washington Dulles meist schneller als etwa über New York JFK.

Über 50 Museen, die meisten gratis

Reto E. Wild empfiehlt die National Gallery of Art, das Newseum, das Smithsonian Institution Building, das United States Holocaust Memorial und das National Air and Space Museum.

Die Hauptstadt der USA bietet insgesamt 100 kostenlose oder fast kostenlose Freizeitaktivitäten. Eine grosse Mehrheit der gut 50 Museen gehört dazu.
Keine andere Stadt der USA kann nämlich so viele interessante Museen anbieten wie Washington DC. Einen sehr guten Überblick auf sämtliche Attraktionen vermittelt diese Site mit Gratisangeboten Washingtons.

MEINE FÜNF PERSÖNLICHEN FAVORITEN

1. Die National Gallery of Art zählt zu den besten Kunstgalerien von Amerika. Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter (da Vinci, El Greco) über Impressionisten (Monet und Cézanne) bis zur Neuzeit (Warhol, Rothko) sind in einem gigantischen Bau vereint. Mehr Infos: www.nga.gov .

2. Das Newseum, ein Kunstbegriff aus News und Museum, widmet sich den Medien. Vor fünf Jahren eröffnet, geht es auf die Berliner Mauer, September 11, neue Medien, ABC News und vieles mehr ein. Im sechsten Stockwerk wird die Ermordung von John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas thematisiert. Über 100 Artefakte, die teilweise noch nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind, erzählen die Geschichte über das Attentat und die Berichterstattung. Und in den Kinosälen kann man in einem 16-minütigen Dokumentarfilm mehr über das Leben der Präsidentenfamilie erfahren. Mehr Infos: www.newseum.org .

Smithsonian Castle (Bild: zVg).

3. Das Smithsonian Institution Building stellt den weltgrössten Museumskomplex mit 18 Museen und einer riesigen Themenvielfalt dar. Auch hier gilt: alles kostenlos! Mehr Infos: www.si.edu .

4. Zu Smithsonian gehört das Air and Space Museum, das, wie es der Name sagt, alles über Luft- und Raumfahrt zeigt – mit Dutzenden von ausgestellten Flugzeugen, Raumschiffen, Raketen und anderen flugähnlichen Geräten. Zu den Höhepunkten zählen die «Spirit of Louis», die Kommandokapsel von Apollo 11 und «SpaceShipOne». Mehr Infos: http://airandspace.si.edu/

5. Das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM, die Amerikaner lieben Abkürzungen) erstreckt sich über mehrere Etagen und ist meist stark frequentiert. Deshalb der Rat: unbedingt im Voraus ein Ticket reservieren, damit man am Tag des Besuchs ab 10 Uhr nicht in der Schlange stehen muss. Mehr Infos: www.ushmm.org .

Autor: Reto Wild