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07. April 2014

Istanbul – Boomtown am Bosporus

Tourismusprofi Reto E. Wild wartet mit Tipps und Reisebildern (unten) aus der türkischen Metropole auf, dazu interviewte er den dort lebenden Mövenpick-Hotelmanager Frank Reichenbach zu seinen Erfahrungen an der Grenze von Ost zu West.

Istanbuler Wolkenkratzer
Wolkenkratzer sind hochgezogen worden ...

Das BIP der Türkei hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Besonders augenfällig zeigt sich das in Istanbul.

Wer Istanbul vor Jahren besucht hat, erkennt die Stadt nämlich kaum wieder: Wolkenkratzer sind hochgezogen worden, die Hotel- und Restaurantszene hat sich komplett verändert.

Meine Favoriten für Sightseeing: Grand Bazaar und Spice Market, Blaue Moschee, Hagia Sophia und Topkapi-Palast (Samstag meiden, U-Bahn und Tram benützen!), Spaziergang entlang der Einkaufsstrasse Istiklal, Stadtteil Ortaköy im Schatten der Bosporus-Brücke.

Übernachten und Essen: Für Istanbul-Anfänger empfehle ich den Stadtteil Beyoglu (die Umgebung um die Blaue Moschee ist abends tot), beispielsweise im Hotel Marmara Pera (vier Sterne, Retrodesign). Istanbul-Wiederholer wohnen im Mövenpick im boomenden Stadtteil 4 Levent. Restaurants: 5. Kat (seit Jahren ein Renner, faire Preise, Terrasse), 360 degrees (Terrasse, nachts Club) oder Lebi Derya (ebenfalls mit Terrasse, moderne türkische Küche).

Gut zu wissen: Taxifahrt Flughafen Atatürk–Zentrum kostet 70 Lira (27 Franken). Einkaufszentren haben meist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Bei Geschäften mit «Global Blue Refund» kann man sich die Mehrwertsteuer von rund zehn Prozent am Flughafen bar auszahlen lassen.

«ISTANBULS KANDIDATUR FÜR OLYMPIA 2020 FÜHRTE ZU EINER EUPHORIE»
Das Interviewmit dem Gstaader Frank Reichenbach, Mövenpick-Hoteldirektor in Istanbul und Regionalmanager für die Türkei. Zum Artikel

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild