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13. Dezember 2013

In Zürich ist ein weiteres Sheraton Hotel in den Startlöchern

Ab dem 17. Januar 2014 buhlt mit dem Sheraton Zürich ein weiteres Hotel in Zürich-West um Kunden. Hoteldirektor Sven Lehmann ist zuversichtlich.

Hoteldirektor Sven Lehmann führt das neue Sheraton in Zürich.
Hoteldirektor Sven Lehmann führt das neue Sheraton in Zürich.

Sie heissen Novotel, Ibis, Ramada, Renaissance und 25hours. Alle diese Hotels stehen in Zürich-West. Und nun will nur wenige Meter vom 25hours Hotel entfernt, bei der Tramstation Toni-Areal, auch noch das Sheraton Zürich Hotel ins Marktgeschehen eingreifen – mit 197 Zimmern, 8 Tagungsräumen und vier Sternen. Das Haus ist insgesamt 80 Meter hoch, hat 24 Stockwerke, wobei in den obersten 14 Stockwerken Eigentumswohnungen untergebracht sind.

Der Hamburger Hoteldirektor Sven Lehmann, der gleichzeitig das Sheraton Zürich Neues Schloss verantwortet, sagt: «Ich kann es kaum erwarten.» Die Bauarbeiten seien im Zeitplan. Er geht deshalb davon aus, dass das neuste Hotel in der Stadt Zürich wie terminiert am 17. Januar 2014 eröffnen kann. Es richtet sich an Geschäftsreisende aus Grossbritannien, den USA, Deutschland und Österreich und auch im geringen Mass an Touristen.

Ein Besuch auf der Baustelle zeigt: Die Schlafzimmer sind modern eingerichtet, die Badezimmer nicht sonderlich gross aber sehr praktisch. Laut Lehmann kostet ein Einzelzimmer mit Frühstück am Wochenende ab 229 Franken, unter der Woche ab 300 Franken. Internet gibt es in allen Zimmern, kostet jedoch zusätzlich 19 Franken pro Tag. Alternative: In der Lobby gibt es kostenloses Wifi und PCs.

Das neue Haus will auch Einheimische anlocken. Diese dürften sich über das Hauptrestaurant «Route 26» freuen. «26» ist eine Hommage an die 26 Kantone der Schweiz: Im Angebot stehen helvetische Spezialitäten wie Tête-de-Moine, Bündnerfleisch oder Forelle aus Bremgarten. Der mit einer Schweizerin verheiratete Australier Steven Sweetman schwingt den Chefkochlöffel. Die Weinkarte besteht aus über 70 Positionen mit vielen guten Schweizer Weinen, wobei die Preise teilweise hoch sind. Ein Café crème kostet 5 Franken, das lokale Bier Turbinenbräu Gold Sprint 6 Franken, eine Flasche des zwar vorzüglichen Tessiner Merlots von Sassi Grossi 129 Franken!

Interessant ist auch die Café-Bar Nuovo: Sie ist morgens ein «Coffee Shop», mittags ein italienisches Restaurant mit Pasta und Pizza (die Preise sollen sich auch an Studenten richten), nachmittags eine Gelateria und abends eine Hotelbar. Im gastronomischen Chamäleon soll es dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils von 17 bis 18 Uhr Weindegustationen geben. Zu dieser «Social Hour» sind Nachbarn und Hotelgäste geladen (die Degustation kostet, die gereichten Häppchen sind gratis).

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild