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09. September 2013

Im Test: MacBook Air

Gerade mal ein Kilogramm wiegt Apples neues MacBook Air. Der Test verrät die Schwachstellen des Notebooks und wann sich die Investition von mindestens 1150 Franken nicht lohnt.

Apples neues MacBook Air
Apples neues MacBook Air (Bild: zVg).

Die Neuerungen beim MacBook Air im Vergleich zu seinem Vorgängermodell halten sich in engen Grenzen. Es sieht nicht nur exakt gleich aus, sondern bietet auch bei der Hardware fast keine Verbesserungen. Zwar setzt der Hersteller beim Prozessor auf eine neuere Generation, aber das sehr gut verarbeitete Notebook zeigt im Test deswegen keine Leistungssteigerung. Der einzige bemerkenswerte Vorteil ist die deutlich verbesserte Akkulaufzeit.

Stark ohne Strom

Unter Vollbelastung mit Videokonsum, Gamen und Bildbearbeitung dürstet es den Silberpfeil im Test erst nach fünf Stunden nach der Steckdose. Bei normalem Einsatz mit Internet, E-Mail, Word und Excel überlebt das Gerät ohne Probleme einen Arbeitstag. Stark!

Apple spendiert seinem Leichtgewicht ausserdem einen leistungsfähigeren W-Lan-Chip (AC-Standard), der schnelleres Surfen ermöglicht. Mit der passenden Gegenstelle (z. B. AirPort Time Capsule) erreicht es im Test bei vier Versuchen im Durchschnitt 64 statt 54 MBit pro Sekunde. Immerhin, aber die Steigerung ist höchstens bei spezifischen Messungen ersichtlich. Im Alltag spürt man sie nicht.

Wer bereits ein MacBook Air sein Eigen nennt, braucht nicht zu wechseln. Dafür sind die Verbesserungen zu marginal. Zudem fällt negativ ins Gewicht, dass Apple bei der 2013er-Version des Notebooks auf ein hochauflösendes Retina-Display verzichtet. Das spart sich der Hersteller vermutlich für nächstes Jahr auf.

Autor: Reto Vogt