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26. März 2012

«Ich schnüffle an allem, sogar an meinen Haaren»

Jodelprinzessin Melanie Oesch ist der Star von Oesch’s die Dritten. Gemeinsam mit ihren Eltern und den beiden Brüdern begeistert sie Volksmusikfans auf der ganzen Welt. Eben ist ihre neue CD «Unser Regenbogen» erschienen. Neben einem einzigartigen Jodelstil hat Melanie Oesch auch einen speziell guten Geruchssinn, der vor fast nichts haltmacht.

MEIN KRAFTORT: «Von meinem Lieblingsbänkli aus habe ich sicher schon 50 Handyfotos geknipst: Der Blick über das Dorf auf die Stockhornkette und den Niesen ist einfach einmalig. Das ist für mich Heimat. An diesem Ort fühle ich mich frei und kann Kraft tanken.»

Name: Melanie Oesch (24)
Sternzeichen: Schütze
Wohnort: Schwarzenegg BE

Warum leben Sie in Schwarzenegg?
Hier bin ich aufgewachsen, hier fühle ich mich wohl. Es ist gäbig, dass wir alle unter einem Dach wohnen: zuoberst ich und mein Freund Othmar (31), in der Mitte das Grosi, im Erdgeschoss die Eltern und meine Brüder Mike (23) und Kevin (21).

Wo würden Sie gerne leben?
Bestimmt nie in einer Stadt! Eigentlich auch nirgendwo anders als im Berner Oberland. In die Ferien gehe ich auch nicht so gern, es wird mir schnell langweilig, wenn ich keine Aufgabe habe.

Beruf und Lebenslauf:
Wir haben zu Hause immer musiziert, gesungen und gejodelt, standen schon als Kinder auf der Bühne. 2007 haben wir den Nachwuchswettbewerb beim «Musikantenstadl» gewonnen, 2008 wurde der «Ku-Ku-Jodel» von den TV-Zuschauern zum grössten Schweizer Hit gewählt. Seither sind wir regelmässig zu Gast bei Volksmusiksendungen und gehen auf Tournee, auch in Deutschland und Österreich. Ich habe die Musik-Matura am Thuner Gymi gemacht und eine Zusatzausbildung bei der Post absolviert.

«Der Küchentisch meiner Eltern ist auch unser Konferenztisch: Mindestens einmal pro Woche trifft die Familie sich hier zur Besprechung. Ich bin zuständig für das Erstellen der Traktandenliste. Wir entscheiden demokratisch, jeder hat eine Stimme. Vorne, sitzend von links: Kevin, Vater Hansueli und Mike, hinten stehend: Mutter Annemarie und ich.»
«Der Küchentisch meiner Eltern ist auch unser Konferenztisch: Mindestens einmal pro Woche trifft die Familie sich hier zur Besprechung. Ich bin zuständig für das Erstellen der Traktandenliste. Wir entscheiden demokratisch, jeder hat eine Stimme. Vorne, sitzend von links: Kevin, Vater Hansueli und Mike, hinten stehend: Mutter Annemarie und ich.»

Unser Sitzungszimmer:
Der Küchentisch meiner Eltern ist auch unser Konferenztisch: Mindestens einmal pro Woche trifft die Familie sich hier zur Besprechung. Ich bin zuständig für das Erstellen der Traktandenliste. Wir entscheiden demokratisch, jeder hat eine Stimme. Vorne, sitzend von links: Kevin, Vater Hansueli und Mike, hinten stehend: Mutter Annemarie und ich.

Was ich mag:
Die Natur ist mein Lebenselixier, ich gehe gerne joggen oder im Wald spazieren. Nie aber mit Kopfhörern.

Was ich nicht mag:
Leute, die sich nicht an Abmachungen halten, machen mich sauer. Aber heute scheint alles unverbindlich zu sein.

Was ich an mir mag:
Meine Augenfarbe. Sie verändert sich je nach Wetter. Je schöner es ist, desto grüner. Scheint die Sonne nicht: graublau.

Mein Aufsteller:
Ich bin stolz auf den guten Familienzusammenhalt. Obwohl wir natürlich auch Konflikte haben. Mein Vater fand es zum Beispiel nicht nötig, als Oesch’s die Dritten auf Facebook präsent zu sein. Wir Jungen haben uns aber durchgesetzt.

Mein Tick:
Ich habe einen feinen Geruchssinn und schnüffle an allem und jedem — sogar an meinen eigenen Haaren!

Mein Stil:
Mein Jodelstil ist einmalig und selbst entwickelt. Aber er entspricht nicht den Richtlinien des Eidgenössischen Jodlerverbandes.

Ich bin stolz auf unsere neue CD ‹Unser Regenbogen›. Aber auch auf all unsere Erfolge, wie zum Beispiel auf den Gewinn des ‹Stadl-Sterns› in der TV-Sendung ‹Musikantenstadl› 2007 oder auf den Sieg in der TV-Sendung ‹Die grössten Schweizer Hits› mit dem ‹Ku-Ku-Jodel› 2008.»
Ich bin stolz auf unsere neue CD ‹Unser Regenbogen›. Aber auch auf all unsere Erfolge, wie zum Beispiel auf den Gewinn des ‹Stadl-Sterns› in der TV-Sendung ‹Musikantenstadl› 2007 oder auf den Sieg in der TV-Sendung ‹Die grössten Schweizer Hits› mit dem ‹Ku-Ku-Jodel› 2008.»

Mein Stolz:
Ich bin stolz auf unsere neue CD ‹Unser Regenbogen›. Aber auch auf all unsere Erfolge, wie zum Beispiel auf den Gewinn des ‹Stadl-Sterns› in der TV-Sendung ‹Musikantenstadl› 2007 oder auf den Sieg in der TV-Sendung ‹Die grössten Schweizer Hits› mit dem ‹Ku-Ku-Jodel› 2008.

Autor: Karin Aeschlimann

Fotograf: Christian Benedikt