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10. Juni 2013

«Ich bin eine Flohmi-Tante»

Sängerin Anna Rossinelli liebt es, Poker zu spielen. Und sie kann nicht ohne Flohmärkte und Brockenhäuser sein. Dort sucht sie nach Fundstücken für ihre neue Wohnung, die sie im Juni bezieht. Ihr zweites Album «Marylou» stürmte auf Anhieb auf Platz 1 der Schweizer Hitparade.

MEINE JUNGS «Im Sommer bin ich gerne mit meinem Freund Georg (rechts) und Bandkollege Manuel (Mitte) am Rheinufer. Wir drei machen schon seit Jahren zusammen Musik.»
MEIN LIEBLINGSCAFÉ: «Im Café del Mundo im Basler Gundeli-Quartier gibt es den besten Chai Latte der Stadt. Bald ziehe ich nach Kleinbasel. Dort muss ich mir ein neues Stammcafé suchen.»
MEIN LIEBLINGSCAFÉ: «Im Café del Mundo im Basler Gundeli-Quartier gibt es den besten Chai Latte der Stadt. Bald ziehe ich nach Kleinbasel. Dort muss ich mir ein neues Stammcafé suchen.»

Name: Anna Rossinelli (26)

Sternzeichen: Widder

Wohnort: Basel

Wieso leben Sie in Basel?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, meine Familie und all meine Freunde sind hier.

Wo würden Sie gerne leben?

In New York. Ich liebe das Grossstädtische.

Beruf und Lebenslauf:

Mit 15 sang ich zum ersten Mal in einer Band. Während meiner Ausbildung zur Fachfrau für Betreuung im Behindertenbereich besuchte ich Kurse an der Jazzschule. Mit meiner jetzigen Band hatte ich anfangs Strassenmusik gemacht, 2011 traten wir am Eurovision Song Contest an.

Mein Ziel:

Ich will glücklich und gesund bleiben, Freundschaften pflegen und viel reisen.

Was ich mag:

Modebücher, Restaurantbesuche, Pokern und andere Kartenspiele.

Was ich nicht mag:

Käse. Und dass die Leute in Paris gegen die Homoehe auf die Strasse gehen.

Was ich an mir mag:

Meine Offenheit, meine Spontaneität und meine grünen Augen.

Was ich an mir nicht mag:

Meine Füsse gewinnen nicht gerade einen Schönheitswettbewerb.

Meine schlechteste Eigenschaft:

Meine Kontrollsucht. Ich will überall ein Wörtchen mitreden.

Mein peinlichster Moment:

Ich sage oft Dinge, ohne vorher nachgedacht zu haben. Kürzlich hielt ich den Partner einer Bekannten für deren Sohn.

Mein erstes selbst verdientes Geld:

Ich habe viele blöde Jobs gemacht: zum Beispiel Tellerwäscherin oder «Grüezi-Meitli» in einem Laden.

Autor: Silja Kornacher

Fotograf: Christian Flierl