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25. Mai 2016

Ich bin auch (fast) ein Indianer

Gartenheftli-Lesen inspiriert. Weshalb ich jetzt stolze Besitzerin eines waschechten Indianerbeetes bin. Na ja, fast, denn ein bisschen hab ich geschummelt.

Gute Nachbarn, will man den Indianern glauben: Bohne und Mais.
Gute Nachbarn, will man den Indianern glauben: Bohne und Mais.
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Also: Das sogenannte Indianerbeet ist eine Mischkultur aus Mais, Bohnen und Kürbissen. Ausgetüftelt haben das Ganze die Azteken, warum das Indianerbeet im Internet teils als unter "Aztekenbeet" zu finden ist.
Wie auch immer, die Idee dahinter ist so simpel wie logisch: Während der Mais mit seinen kräftigen Wurzeln den Boden locker hält, produzieren die Bohnen mit ihren Knöllchen fleissig Stickstoff und düngen damit den Boden (und damit den Mais und den Kürbis). Der Kürbis wiederum bedeckt im Hochsommer (wenn der Mais bereits hoch ist und so den Bohnen als Kletterhilfe dient) mit seinen grossen Blättern den Boden, so dass weniger Wasser verdunstet.
So weit so gut. Was ich nun aber gemacht habe, ist die Kletterbohnen mit zusätzlich Höckerli zu ergänzen. Diese sind meiner Meinung nach ergiebiger und auch besser zum Tieffrieren als Stangenbohnen, produzieren aber nichtsdestotrotz Stickstoff und damit Dünger. Obs klappt, erfährt Ihr hier im Laufe des Gartenjahrs, ich bin aber guter Dinge.
Und falls Ihr jetzt auf den Fotos den Kürbis sucht, der ist zur Zeit noch unter Plastik im Hochbeet bei den Zucchetti zwischengelagert. Die Pflänzli sind so mickrig, dass sie besser noch ein bisschen an der Wärme bleiben...