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08. September 2014

Alle Partnerschaften gleich behandeln?

Im Moment werden verheiratete Paare gegenüber unverheirateten steuerlich benachteiligt. Es gibt verschiedene Bestrebungen, das zu ändern. Wie würden Sie entscheiden?

Symbolbild Heiratsstrafe
Jede Art von Lebensgemeinschfat soll steuerlich gleich gestellt sein, fordert die Grünliberale Partei. (Bild: Keystone)

■ Mit der Initiative «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe» fordert die CVP, dass eine Definition der Ehe in der Verfassung verankert wird und somit Ehe- und eingetragene Partner steuerlich nicht benachteiligt werden.
Das Parlament muss diese Initiative noch behandeln.

■ Mit einem Gegenvorschlag fordert die Wirtschaftskommission des Nationalrats die Abschaffung der Heiratsstrafe, indem sowohl Ehe- als auch Konkubinatspaare individuell besteuert werden können.
Die Vernehmlassung zum Gegenvorschlag läuft noch. Danach kommt er in die Räte.

■ Die Grünliberale Partei verlangt mit einer parlamentarischen Initiative die Gleichbehandlung aller Lebensgemeinschaften in Steuer- und Sozialversicherungsfragen.
Die Initiative wird zurzeit in der Rechtskommission behandelt.