19. Juni 2017

Günstig online in den Ferien

Ferien machen heisst zwar abschalten – das Handy bleibt aber meist in Betrieb. Gut zu wissen, mit welchen Angeboten man preiswert im Web unterwegs ist.

Mit bequemem Internetzugang am Strand
Mit bequemem Internetzugang am Strand, ohne später daheim bei Erhalt der Rechnung einen Schreck zu kriegen. (Bild: iStockPhoto)
Lesezeit 2 Minuten

Das Internet ist eine tolle Sache – solange man in der Schweiz bleibt. Kaum überschreitet man die Landesgrenze, können die Kosten ins Unermessliche steigen. Darum beschränken sich die meisten Reisenden aufs Surfen im Hotel, wo WLAN zur Verfügung steht.

Gerade unterwegs ist man allerdings oft froh, wenn man kurz etwas nachschauen kann: Wo gibt es das nächste gute Restaurant, wo gehts zum Hotel, welches ist die beste Zugverbindung? Dafür gibt es die öffentlichen Hotspots. Aber jedes Mal ein Café mit Gratis-Wi-Fi aufspüren ist mühsam. Unabhängiger ist man mit eigenem Internet. Wer ins Ausland reist, sollte deshalb die folgenden Möglichkeiten prüfen. Detaillierte Infos liefern Mobilfunkanbieter oder Tourismusbüros vor Ort.

Datenpakete kaufen

Die bequemste, aber teuerste Lösung ist Roaming. Ist die entsprechende Option im Telefon aktiviert, kann man surfen wie daheim. Gewisse Abos enthalten definierte Datenmengen – damit hat man den Überblick über den Datenverbrauch. Den Umfang der Datenpakete erfährt man beim Anbieter; je nachdem ist es von Vorteil, weitere hinzuzukaufen. Diese Angebote sind optimal für Gelegenheitssurfer. So oder so werden grössere Datenmengen jedoch schnell teuer.

SIM-Karte kaufen

Viel preiswerter als Roaming ist eine SIM-Karte, die man am Reiseziel kauft. Vielerorts gibt es für Touristen spezielle SIM-Karten, mit denen sich nur surfen lässt. Damit liegen deutlich höhere Datenmengen zu einem Bruchteil der Roamingpreise drin. Allerdings ist man dann mit einer neuen Nummer unterwegs. Sendet man Freunden eine WhatsApp-Nachricht, erscheint man als unbekannter Absender – es sei denn, man legt dafür wieder die eigene SIM-Karte ein.

Handy mieten

Wer kein Handy mit zwei SIM-Karten-Slots oder keine Lust auf das ständige Kartenwechseln hat, kann im Ausland ein Handy mieten. Das kostet etwas mehr als eine blosse SIM-Karte, bietet aber mehr Flexibilität. Der Nachteil: Man trägt je nach Bedarf zusätzlich das eigene Handy mit sich herum.

Mobilen Hotspot kaufen oder mieten

Bei längerem Auslandaufenthalt und grösserem Datenbedarf bieten sich mobile Hotspots an: hosentaschengrosse Geräte, die man etwa bei Digitec kaufen oder in den meisten Ländern mieten kann: Das Wi-Fi ist mit dabei, sogar mehrere Nutzer können sich gleichzeitig einloggen. Diese Option umfasst verschiedene Datenmengen mit höchsten Surfgeschwindigkeiten zu fairen Preisen.

Eine Alternative wären natürlich auch Offlineferien. Das soll bekanntlich die Interaktion mit der Bevölkerung fördern …