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06. Juli 2015

Gos und No-Gos des Sommers

10 Dinge, mit denen Sie diese Saison eine gute Figur machen – oder ziemlich alt aussehen.

Bild: Getty Images.

Berufsjugendliche: Sie fahren Rollbrett, tragen tief sitzende Surferbadehosen und die gleichen Turnschuhe wie ihre Söhne. Die ewig jung gebliebenen Papis stehen auch gern mit den Teenies auf dem Sprungturm in der Badi. Altern geht auch souveräner – den Ewigjungen raus­zuhängen, wirkt tendenziell etwas angestrengt.

675 000 kg: So viel Abfall wird direkt ins Meer geworfen. Pro Jahr? Nein. Im Tag? Leider auch nicht, sondern: pro Stunde! Eine unerhörte Zahl, die wesentlich weniger knackig ist, als die Bräune, die sich die Touristen an den Stränden holen.

Bild: iStockphoto

Contouring: So heisst die Schminktechnik mit der wir uns für die Sommerparty aufhübschen. Mit Puder oder Creme werden einige Stellen heller andere dunkler geschminkt. Kleiner Aufwand, grosser Effekt. Und viele Anleitungen im Internet.

Bild: Getty Images

Wasserglace: Ferientage ohne «Alaska», «Bubble Joe» oder «Cowboy» sind nicht lustig. Selbst gemachte Wasserglaces sind aber auch cool. Und so leicht gehts: Erlaubt ist alles, was das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Zutaten in einen Topf geben, mit Wasser vermengen, mixen, in Glaceformen aus der Haushaltsabteilung giessen und in den Tiefkühler geben. Sieht auch hübsch aus.

Souvenirs: Beliebt, aber total überflüssig: - Magnete für den Kühlschrank
- Muscheln und Sand
- Führerschein von Putin aus Moskau
- Tassen von Königspaaren
- Schneekugeln
- Aschenbecher mit Inselmotiven
- Pins? Nie wieder Pins, bitte!

Bild: Dukas/Papixs

Dad-Bod: Er wurde unlängst als das neue Sexy ausgerufen – der Dad-Bod (aus «Daddy» und «Body»). Diese Männer sehen in der Badehose aus wie Leonardo di Caprio: stark, aber mit gemütlichem Fettansatz am Bauch. Und das Sixpack? Von vorgestern.

Bild: iStockphoto

Wettergespräche: Sind etwas für alte Tanten. Spekulationen über das Sommerwetter sind so doof wie Jetski in der einsamen Lagune.

Bild: Pressedienst

Glow: «Selbstbräuner imitieren eine gesunde Bräune», sagt die Profi-Visagistin Snesha Bloom. Verziert mit den Schweizer Gold-Tattoos von My Mantra sehen auch Daheimgebliebene aus wie Pocahontas.

Bild: Bulls / Dave Spencer

Hosenlänge: Sogar die gertenschlanke Sarah Jessica Parker (im Bild) sieht hier unvorteilhaft aus. Es liegt an der schlimmsten aller Hosenlängen: 7/8. Verkürzt das Bein und lässt einen dicker aussehen, als man ist.

Bild: Picture Alliance

Ibiza: Finden grad alle «mega lässig». Vergessen Sie die einst so lauschige Hippie-Insel aber für ein paar Jahre. Ausser Sie haben wirklich Lust, mit ganz Zürich Ferien zu machen.

Autor: Martina Bortolani