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23. Juli 2012

Gezwitscher aus dem Camp

Ferienlager-Blogs sind in. Die Eltern freuts. Via Twitter oder Facebook sind sie top informiert.

Blauring Aarau im Sommerlager
Blauring Aarau im Sommerlager: Unter freiem Himmel zu schlafen bleibt ein unvergessliches Erlebnis. (Bild: www.jubla.ch)

Ob Kinder-, Pfadi-, Jungwacht- oder Blauringlager — aus den Sommerlagern wird gebloggt, was das Zeug hält. Tagebuchartig geben die Schreiber Einblicke in das Lagerleben. Garniert mit vielen Bildern: Man sieht die Jugendlichen und Kinder beim Aufbauen von Zelten, beim Holz schleppen, Unterstände aufbauen, auf Bäume klettern, Piratentücher bedrucken, beim Hantieren mit Kochlöffeln in der Lagerküche oder einfach nur beim Rumblödeln. «Die Blogs sind sehr beliebt», sagt Roman Oester von Jungwacht Blauring Schweiz (Jubla). Seit etwa zwei Jahren beobachtet er einen Boom. «Viele Scharen bloggen über den Lageralltag auf Facebook, Twitter oder Websites, wie zum Beispiel der Lagerblog-Site des ‹St.Galler Tagblatts›.»

Lagerleiter kontrollieren, was ins Netz kommt und was nicht

Verfasst werden die Blogs von den Leitern — sie schiessen die Fotos, schreiben Texte und sorgen dafür, dass keine peinlichen Bilder oder allzu persönlichen Details im Netz landen. Die Blogs aus dem Lager sind vor allem eins: Information und Unterhaltung für die Daheimgebliebenen, Eltern und Geschwister.

Wenn die Kinder aus dem Lager nach Hause kommen, wissen die Eltern zwar dank der Blogs schon einiges, zu erzählen gibts aber trotzdem noch viel, vor allem persönliche Erlebnisse. Und auch die gute alte Postkarte stirbt ob des Blogfiebers nicht ganz aus: In den Lagern von Jungwacht Blauring sind es für die Kinder nach wie vor die einzigen Mittel, einen Gruss nach Hause zu schicken, denn Handy oder Smartphones sind hier meist nicht erlaubt.

Wie viele Details wollen Sie über das Lagerleben der Kinder wissen? Die Umfrage:

www.facebook.com/MigrosMagazin

Autor: Claudia Langenegger