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15. Juni 2015

Geheimtipp am oberen Zürichsee

In Stäfa ZH, einer der schönsten Hafenanlagen am Zürichsee, gibt es neu ein Zürichsee-Weinbistro. Dort sind Weine von rund 23 Winzern aus der Region zu degustieren.

Zürichsee-Weinbistro
Das Zürichsee-Weinbistro befindet sich im traditionsreichen Gasthof zur Sonne.

Der Gasthof zur Sonne Stäfa ZH ist das Zuhause des Zürichsee-Weinbistro, das vor wenigen Wochen eröffnet hat. Insgesamt 23 Winzer rund um den Zürichsee bis nach Einsiedeln SZ sorgen mit ihren Produkten dafür, dass der Gast aus gut 60 verschiedenen lokalen Weinen auswählen kann. Darunter hat es ein paar Spezialitäten wie den hervorragenden Räuschling Seehalde von Schwarzenbach aus Meilen, einen Sauvignon Blanc mit auffallender Holundernase vom Turmgut der Familie Weber aus Erlenbach sowie diverse Pinot-Noir-Variationen.

Rund 20 Weine werden auch glasweise ausgeschenkt; die Auswahl wechselt jeden Monat. Empfehlenswert ist ein Degustationsset mit Räuschling sowie Pinot Noir mit unterschiedlicher Stilistik. Jeweils am ersten Donnerstag im Monat finden direkt an der Seestrasse mit Sicht auf den Zürichsee und den Hafen von Stäfa Weindegustationen statt. Dabei stellt ein Winzer seine Weine persönlich vor – von 18 bis 20 Uhr und zum Preis von 10 Franken pro Person. Nächster Termin: 2. Juli mit Wetli Weinbau aus Männedorf und Dominic Mathies vom Kloster Einsiedeln.

Zusätzlich kann man im Zürichsee-Weinbistro Häppchen regionale Käse- oder Fleischspezialitäten oder Salat bestellen. Der Familienbetrieb, der in zweiter Generation von Patricia und Cäsar Meyer geführt wird, ist aber vor allem für die Fische aus dem Zürichsee bekannt: Zur Auswahl stehen Felchen-, Egli- und Hechtfilet. Am besten passt dazu… ein Wein aus der Zürichseeregion.
Der Viergänger mit Weinbegleitung kostet 115 Franken.

Das 138 Hektar grosse Weinbaugebiet Zürichsee, www.zuercherwein.ch, umfasst die Bezirke Meilen und Horgen sowie die wieder bestockten Rebberge der Stadt Zürich und jene der Bezirke Uster, Pfäffikon, Hinwil und Knonau.

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild