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06. März 2014

Frühlingszeit

Gefiederte Frühlingsboten

Stockenten
Stockenten
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Sie sind angekommen, wie immer im März, pünktlich und verliebt. Das Stockentenpäärchen gründelt im Weiher nach Futter, so, dass er richtig aufgewühlt wird und das Wasser sich dreckig braun färbt. Sie werden nicht lange hier verweilen und bald in der Nähe einen sicheren Nistplatz suchen um ihre Jungen aufzuziehen.
Die erste Bärlauchpaste ist in den Gläsern, und wir suchen unter der Hecke nach den zarten jungen Blättern vom Scharbockskraut für den Wildsalat.
Ein herrlicher nebelfreier Märzentag ist angebrochen, trifft man die Nachbarn in den Gärten, hat jeder schon etwas entdeckt, ein blühender Huflattich, ein Schmetterling, den Blaustern, Primeln oder die erste Hummel die sich der Sonne erfreut.
Man riecht es förmlich, der Frühling ist da.
Das leise Trillern der Blaumeisen in der jetzt blühenden Kornelkirsche, erinnert mich an die letzten Strophen vom bekannten Frühlingsgedicht von Eduard Mörike.
„Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja Du bist 's! Dich hab’ ich vernommen! “