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05. Mai 2014

Flinkes Kätzchen

Aus zwei mach eins: Das Lenovo Yoga 2 Pro ist Notebook und Tablet in einem. Wie sich das Gerät im Alltag bewährt, verrät der Test. Online zeigen wir die aktuellen Konkurrenten anderer Hersteller.

Lenovo Yoga 2 Pro
Aufklappen, 
hinstellen, Film ab: 
So praktisch kann Heimkino sein.

Das komplizierteste am Lenovo Yoga 2 Pro ist, es einzuschalten. Der Schalter ist nämlich so dezent am Seitenrand versteckt, dass man ihn kaum findet. Sobald das Gerät aber einmal läuft, verhält es sich wie ein junges Kätzchen: leise, reaktionsschnell und elegant, aber doch zu allem bereit.

Denn im Gegensatz zu einem herkömmlichen Notebook kann sich das Lenovo Yoga 2 Pro in ein Tablet verwandeln: Man klappt den Bildschirm auf und dreht ihn weiter, bis er von Magneten an der Unterseite festgehalten wird.

Der Mechanismus ist entgegen den ersten Erwartungen stabil und wackelt nicht. Durch seine Bildschirmgrösse von 13,3 Zoll und das Kampfgewicht von 1,4 Kilogramm wirkt das Wandeltablet verglichen mit «Konkurrenz»-Geräten wie etwa dem iPad wie ein Koloss.

Im Alltag stört das kaum: Zu praktisch ist die Möglichkeit, den Mischling wie im Bild vor sich auf den Tisch zu stellen und sich einen Film anzusehen oder eine Webseite zu studieren. Praktisch: Die Bildschirmanzeige dreht automatisch mit, wenn das Gerät umpositioniert wird. Sogar im Hochformat klappt die Darstellung einwandfrei.

Einziger Nachteil des ab 1250 Franken erhältlichen «Convertibles» ist die Tastatur, die bei der Verwandlung ins Tablet nicht eingezogen wird. Obwohl die Tastaturfunktion dann automatisch deaktiviert wird, stören die herausstehenden Tasten, wenn man das Gerät in der Hand hält.

Fazit: Die Kombination aus Tablet und Notebook überzeugt. Lenovos Yoga 2 Pro ist für jede Situation ein guter Begleiter.

Die grösste Konkurrenz im Überblick

Autor: Reto Vogt