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11. März 2013

Flexible Tablets

Windows-8-Tablets möchten auch ein bisschen Laptop sein – so auch das neue Surface RT von Microsoft.

Surface RT: Microsofts Tablet
Das neue Surface RT: Microsofts Tablet, das mehr kann als iPad und Co. (Bild: zVg.)

Was die Hardware betrifft, beschränkte sich Microsoft bisher auf PC-Mäuse, Tastaturen und die Xbox. Nun betritt das Unternehmen mit dem Surface Neuland. Der Tablet-PC läuft mit Windows 8 RT zum Einsatz, der abgespeckten Version von Windows 8 für Tablet-Computer.

Das schlanke, mit einem 10,6-Zoll-Bildschirm ausgestattete Gerät bietet im Vergleich zum iPad oder den Android-Tablets ein paar Besonderheiten, die es zum Fast-Notebook machen: Weil Word, Excel, PowerPoint und OneNote vorinstalliert sind, lässt es sich mit dem Tablet produktiv arbeiten. Praktisch ist auch der USB-Anschluss, über den sich per USB-Stick oder externe Festplatte Daten übertragen lassen.

Dank der ausklappbaren Stütze kann das Tablet so auf den Tisch gestellt werden, dass man entweder bequem Filme oder Fotos betrachten, oder mit angedocktem Touch Cover wie mit einem Notebook arbeiten kann. Das Touch-Cover ist eine drei Millimeter dünne Tastatur, die gleichzeitig als Schutzhülle für das Tablet dient. Mit etwas Übung schreibt es sich mit dem Keyboard recht flüssig — und deutlich schneller als mit der virtuellen Bildschirmtastatur, wie sie bei jedem Tablet vorhanden ist.

Bedienung

Per Kachel-Oberfläche und Touchscreen lässt sich das Surface einfach und intuitiv bedienen. So holt man beispielsweise die zuletzt benutzen Apps wieder hervor, indem man vom linken Rand über den Bildschirm streicht oder gelangt schnell zu den Einstellungen und Funktionen der aktiven App, indem man von unten in den Bildschirm streicht.

Apps

Für Windows-8-Tablets soll es inzwischen 26'000 Apps geben. Doch fehlen noch so manche Anwendungen, an die man sich auf dem iPad oder dem Android-Tablet längst gewöhnt hat und die man nicht mehr missen möchte. Insgesamt ist das App-Angebot im Vergleich zu Apple und Android, wo es jeweils mehr als 750'000 Apps gibt, also verschwindend klein.

Autor: Felix Raymann