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01. Oktober 2012

Fern der Grossstadt-Hektik

Unweit der Zürcher Innenstadt und dem hektischen Treiben doch so fern: Die mittelschwere Wanderung über den Pfannenstil dauert ca. drei Stunden, führt durch goldige Kornfelder, grüne Weiden und bietet fantastische Aussichten.

Ausblick am Pfannenstil
Eine kurze Fahrt von Zürich Stadelhofen mit der Forchbahn und schon ist man von Natur umgeben. (Bild Nicole Demarmels)

Forch – Pfannenstil – Hochwacht – Meilen

Eine knappe halbe Stunde dauert die Fahrt mit der Forchbahn bis zur Forch, einer zu Maur und Küsnacht gehörenden Gemeinde unweit von Zürich. Weite Kornfelder und grüne Weiden lassen einem das hektische Treiben der Stadt bereits meilenweit entfernt erscheinen. Hier, auf knapp 690 m, beginnt der Wanderweg über die bäuerlichen Siedlung Chaltenstein zum Pfannenstiel. Ist die Waldgrenze einmal erreicht, bietet sich eine Fernsicht zum Üetliberg und Albis sowie zum Greifensee und Säntis. Ein steiler Anstieg führt über den Gubelweg und durch den Wald zu den auf einem Wiesenhügel gelegenen Höfen «Vorderen Guldenen». Hier mündet der Pfad in ein kaum befahrenes Strässchen zur idyllischen Waldlichtung «Guldener Höch». Nun ist es nicht mehr weit zur Hochwacht, wo sich Hungrige im Restaurant mit herrlichem Blick verpflegen können. Und wer den Aussichtsturm erklimmt, wird mit einem noch eindrucksvolleren Panorama auf den Zürichsee, den Alpenkranz, das Oberland und den Greifensee belohnt.
Frisch gestärkt lässt sich der rund einstündige Weg ins Tal leichten Fusses beschreiten: Ein Wegweiser führt zum Weiler Toggwil, wo der Weg entlang eines Bächleins durch das Meilemer Tobel führt. Tritt man aus dem schattigen Wald, findet man sich bereits im Dorf von Meilen wieder, von wo aus regelmässig Züge und Schiffe nach Zürich verkehren.

Distanz: 10.9 km
Zeit: 2.5h
Höhenunterschied: 218m

Autor: Nicole Demarmels

Fotograf: Nicole Demarmels