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18. April 2016

Errötet, Frauen!

Strahlender, vitaler, jünger: Wangenrouge rundet jedes Frauengesicht optimal ab. Wer sich an ein paar Grundregeln hält, wird an dieser Schminktechnik Spass haben. Dazu erklärt Migrosmagazin.ch (unten) den Blush-Look von Stars unterschiedlichen Alters und verschiedener Gesichtstypen.

Wer sich oft in der Natur aufhält, weiss: Nach einem ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft sieht der Teint so richtig gesund aus, weil die Wangen schön zart gerötet sind. Diesen Effekt kann man auch mit Make-up erzielen – mit ganz wenigen Handgriffen. Nichts lässt eine Frau strahlender, vitaler und jünger ­erscheinen als ein paar Tupfer Blush, wie es auf ­Englisch heisst. Blush – oder eben Wangenrouge – gibt es in Puder- oder Cremeform.

Beim Schminken gilt grundsätzlich: Puder auf Puder, Creme auf Creme.Snesha Bloom, Inhaberin der Make-up-Schule talentisborn.com, rät: «Mit Rouge sollte man nie kon­turieren, sondern nur akzentu­ieren.» Die Wirkung sei enorm, sagt die Visagistin, die an ihrer Schule Make-up-Profis ausbildet: «Bei jungen wie älteren Ladys runden ‹Bäckchen› ein ­Make-up immer ab.
Richtig betont hebt Blush das Gesicht und wirkt wie ein unsichtbares Lifting. Auf Nummer sicher geht man, wenn man eher helle Töne wie Koralle- oder Lachsfarben verwendet.» 

So klappts

1. Runde Gesichtsform: Es fehlt an Konturen, das Gesicht wirkt flächig: Die Blush-Linie sollte daher leicht schräg und unterhalb der Wangenknochen verlaufen.

2. Eckige Gesichtsform: Blush seitlich der Wangenknochen auftragen und dabei weiter nach unten ziehen als bei anderen Gesichtsformen. Wirkt weicher.

3. Lange Gesichtsform: Vom höchsten Punkt der Wangenknochen aus fast waagrecht in Richtung Haaransatz auftragen. Die horizontale Linie bildet den nötigen Ausgleich zur Länge des Gesichts.

4. Ovale Gesichtsform: Das ovale Gesicht gilt als Idealform. Blush auf den Wangenknochen setzen. An der höchsten Stelle der Wangen die «Bäckli» betonen.

Die Blush-Looks der Stars

Bei Frauen jeden Alters richtig aufgetragen:

Sängerin Ellie Goulding
Sängerin Ellie Goulding am 5. April 2016 an einem Konzertauftritt in Kalifornien. (Bild: Getty Images)

ELLIE GOULDING– Blush-Typ: Oval, natürlicher Look, blond.
Die britische Hitparadenstürmerin und Sängerin hat ein pralles, weibliches und eher ovales Gesicht. Sie betont ihre sinnliche Visage mit Wangenrouge, das grossflächig über die Wangenknochen verläuft. Es zaubert ihr auch bei anstrengenden Konzertauftritten ein frisches, gesundes Aussehen, als wäre sie grad lange an der frischen Luft gewesen.

Model Alexa Chung an einer Fahsionshow
IT-Girl und Model Alexa Chung an einer Fashionshow im Februar 2016. (Bild: Getty Images)

ALEXA CHUNG– Blush-Typ: Schmal, Model-Look. nude.
Wer mit einem so hübschen Konterfei wie IT-Girl und Model Alexa Chung gesegnet ist, veredelt mit Blush das elfenhafte Aussehen. Chung, die ein schmales Gesicht hat, das ein moderner, ausgefranster Bob umrandet, macht es genau richtig vor: Beim höchsten Punkt der Wangenknochen angesetzt, führt eine schmale Linie runter zu ihren Mundwinkeln. Besser geht nicht!

Caroline de Maigret
Caroline de Maigret am 5. April 2016 an einer Cocktailparty in Paris. (Bild: Getty Images)

CAROLINE DE MAIGRET– Blush-Typ: Eckig, mit trendy Fransen.
Die französische Stil-Ikone Caroline de Maigret, Buchautorin («How To Be Parisian Wherever You Are») und Model, betont ihr apartes, eckiges Gesicht mit Blush-Akzenten, die seitlich der Wangenknochen verlaufen. Das harmoniert stilvoll mit ihrem fransigen, tief sitzenden Pony, im Fachjargon «Bangs» genannt.

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton
US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton an einer Wahlkampfrede am 8. April 2016. (Bild: Getty Images)

HILLARY CLINTON– Blush-Typ: Rund, reiferes Alter, glamouröses Life-/TV-Make-up
Die ehrgeizige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zeichnet ihr rundes Gesicht mit typischen Bäckchen weich. Das verleiht ihrem eher strengen, klassischen Look Wärme und Vitalität. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Einsatz von Blush keine Frage des Alters ist. Und dass man Wangenrouge bitte bis ins hohe Alter verwenden sollte.

Autor: Martina Bortolani

Illustrationen: Susan Hassmann / Kombinatrotweiss