Archiv
29. Mai 2012

«Entschleunigen ist mein Zauberwort»

Seit fünf Jahren ist Bettina Gräfin Bernadotte die Chefin auf der Insel Mainau. Ihr Ziel: Die Blumeninsel soll eine Oase der Ruhe und Harmonie sein, kinderfreundlich und umweltverträglich. Die Blüte ihrer Arbeit kann die Öffentlichkeit jetzt wieder bestaunen und geniessen.

Der Pfingstrosengarten als Kraftort
MEIN KRAFTORT AUF DER INSEL «Der Pfingstrosengarten. Ich finde ihn herrlich romantisch. Mein Büro liegt ja mitten auf der Insel, und wenn ich Geschäftstermine habe, baue ich immer wieder einen Spaziergang durch diesen Garten ein.»
Bettina Gräfin Bernadotte (38)
Bettina Gräfin Bernadotte (38)

Name: Bettina Gräfin Bernadotte (38)

Sternzeichen: Fische

Wohnort: Konstanz (D)

Wieso leben Sie hier?

Konstanz steht für Lebensqualität. Wir wohnen in einer Region, in der andere Ferien machen. Hier finde ich Entspannung und kann nach einem hektischen Arbeitstag auf eine natürliche Geschwindigkeit runterschalten.

Wo würden Sie gerne leben?

Wenn nicht am Bodensee, in Schweden. Das ist für mich als Halbschwedin genauso Heimat.

Beruf und Lebenslauf:

Geboren in Scherzingen TG, Abitur in Konstanz, Studium der Kunstgeschichte in Madrid, Praktika in Stockholm und Konstanz. Von 1996 bis 1999 Betriebswirtschaftsstudium mit Fachrichtung Tourismus in Ravensburg, begleitendes Praktikum im Europa-Park Rust. Seit 2002 in der Mainau GmbH tätig, seit 2007 als deren Geschäftsführerin.

Mein Ziel:

Den Weg zur persönlichen Balance immer ein Stück weiter gehen.

Was ich mag:

Naturgenuss.

Was ich nicht mag:

Unsachliche Diskussionen, die zu nichts führen.

Was ich an mir mag:

Ich lache gerne.

Was ich an mir nicht mag:

Manchmal bin ich unpünktlich.

Mein bester Entscheid:

In der Phase des Generationenwechsels in der Mainau GmbH einen externen Berater hinzuzuziehen.

Mein peinlichster Moment:

Einmal habe ich einer Freundin zur Schwangerschaft gratuliert, obwohl sie nicht schwanger war.

Meine Schwäche:

Süssigkeiten, vor allem Schokolade und Zitronenkuchen. Letzteren esse ich wenn immer möglich in meinem Lieblingscafé Voglhaus in der Konstanzer Altstadt. Wenn es dort keinen Platz hat, nehme ich mindestens Kuchen für den Nachmittagskaffee mit nach Hause.

MEIN GLÜCKSBRINGER «Diesen Buddhakopf habe ich von meinem Vater geerbt, und er hatte ihn von seinem Vater. Es tut mir gut, ihn anzusehen, er entschleunigt mich und bringt mir Glück, denn er erinnert mich an das, was der Buddhismus als wirklich wichtig bezeichnet: Mitgefühl und andere Menschen wahrzunehmen und anzunehmen, wie sie sind.»

Mein Glücksbringer:

Diesen Buddhakopf habe ich von meinem Vater geerbt, und er hatte ihn von seinem Vater. Es tut mir gut, ihn anzusehen, er entschleunigt mich und bringt mir Glück, denn er erinnert mich an das, was der Buddhismus als wirklich wichtig bezeichnet: Mitgefühl und andere Menschen wahrzunehmen und anzunehmen, wie sie sind.

Meine Lieblingsmahlzeit:

Die schwedische Delikatesse Kartoffeltörtchen mit Felchenkaviar auf Sauerrahmspiegel.

MEIN DING «Diese fünf Kugeln schenkte mir die Schweizerin Franziska Bischof-Jäggi, Fachfrau für Familie und Beruf. Die vier Kugeln aus Glas stehen für Familie, Gesundheit, Freunde und mich. Auf sie muss ich aufpassen, sie sind zerbrechlich. Die Kugel aus Gummi steht für die Arbeit. Die kann auch mal runterfallen, denn sie kommt immer wieder zurück.»
MEIN DING «Diese fünf Kugeln schenkte mir die Schweizerin Franziska Bischof-Jäggi, Fachfrau für Familie und Beruf. Die vier Kugeln aus Glas stehen für Familie, Gesundheit, Freunde und mich. Auf sie muss ich aufpassen, sie sind zerbrechlich. Die Kugel aus Gummi steht für die Arbeit. Die kann auch mal runterfallen, denn sie kommt immer wieder zurück.»

Mein Ding:

Diese fünf Kugeln schenkte mir die Schweizerin Franziska Bischof-Jäggi, Fachfrau für Familie und Beruf. Die vier Kugeln aus Glas stehen für Familie, Gesundheit, Freunde und mich. Auf sie muss ich aufpassen, sie sind zerbrechlich. Die Kugel aus Gummi steht für die Arbeit. Die kann auch mal runterfallen, denn sie kommt immer wieder zurück.

Autor: Yvette Hettinger

Fotograf: Gerry Nitsch