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23. Juli 2012

Ein guter Kompromiss

Besser als eine Kompaktkamera, aber kleiner als eine Spiegelreflex: Systemkameras mit Wechseloptik sind die Lösung.

Eine Panasonic Lumix GF5
Eine Panasonic Lumix GF5 (Bild zVg)

Spiegellose Systemkameras gehören zu einer noch relativ jungen Kategorie Fotoapparate. Sie sind klein, vielseitig und bieten in der Regel eine sehr gute Bildqualität, da sie über eine bessere Optik und einen grösseren Bildsensor verfügen als Kompaktkameras. Die Bezeichnung Systemkamera bedeutet, dass Objektive ausgewechselt werden können — ein Vorteil, der die gestalterischen Möglichkeiten der Kamera enorm erweitert. Weil sie keinen beweglichen Spiegel besitzen, können sie sehr klein und leicht gebaut werden — ideal fürs Reisegepäck also.

Vom Preis her liegen Systemkameras auf dem Niveau einer günstigen Spiegelreflexkamera. Wem also die Grösse keine Rolle spielt, der ist mit einer Spiegelreflex ebenso gut bedient. Manche der neuen Systemkameras wie etwa die Panasonic Lumix GF5, die sich auch über einen Touchscreen steuern lässt, orientieren sich von der Bedienung her stark an Kompaktkameras und eignen sich deshalb besonders für Umsteiger. Andere (etwas teurere) Modelle wie die Olympus Pen E-P3 oder die Sony Nex-7 besitzen ähnliche Bedienelemente wie digitale Spiegelreflexkameras — etwa die typischen Wahlräder und Knöpfe, um Einstellungen an Blende und Belichtungszeit vorzunehmen. Das setzt zwar etwas mehr Know-how voraus, eröffnet aber der Kreativität ganz neue Dimensionen.

Vielseitige Mittelklasse

Die Online-Empfehlungen des Experten für Anfänger oder Umsteiger auf Systemkameras:

Olympus PEN E-P3

Panasonic Lumix GF5

Sony NEX-7

Samsung NX11

Nikon 1

Autor: Felix Raymann