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14. August 2014

Echt, Lavendel!

Radikal gekürzter Lavendel hat sich wieder erholt.

Duft und Farbe sei Dank: Eine Biene ist auf dem Lavendel angekommen.
Duft und Farbe sei Dank: Eine Biene ist auf dem Lavendel angekommen.

Oberhalb meines Schlafzimmers ragt ein Balkon, der sorgt für Trockenheit der Erde darunter. Ansonsten brennt die Sonne bei klarem Himmel an die Gebäudemauer und schafft ein eher mediterranes Mikroklima. Genau dort liegt mein Lavendel, der ursprünglich von den Küstenregionen des Mittelmeerraums stammt. Den schätzen Bienen aufgrund des hohen Zuckergehalts seines Nektars sehr - und ich wegen seines Dufts, den er absondert. Er soll ja eine beruhigende Wirkung haben und wird oft gegen Einschlafstörungen eingesetzt. Ich lass ihn einfach wachsen.
Meine Nachbarin hat mir letzten Herbst geraten, ihn wegen Verholzung zurückzuschneiden. Ich vertraute ihrem Rat und tat das mehr oder weniger radikal, was für einen wirklich erbärmlichen Anblick sorgte. Trotzdem hoffte ich natürlich, dass er wieder austreibe, und gab ihm von Zeit zu Zeit etwas Regenwasser aus dem Speicher daneben. Und zum Glück spross er dann wie erhofft. Deshalb werde ich ihn auch diesen Herbst wieder derart zurückschneiden.