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03. Februar 2014

Digitaler Alltag

Weshalb eine Zahnbürste einen Internetanschluss braucht und der Babystrampler Körperdaten aufzeichnet. 15 abgefahrene Gadgets, die schon in naher Zukunft den Alltag erleichtern könnten.

Alle folgenden Produkte wurden Anfang des Jahres vorgestellt und sollen in den nächsten ein bis zwei Jahren auf den Markt kommen. Viele davon werden den Alltag erleichtern, andere sorgen für Unterhaltung, und einige werden wahrscheinlich nie ein breites Publikum erreichen. Welches Gadget in welche Kategorie gehört, muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Was meinen Sie?

Withings Aura
Withings Aura (Bild: zVG)

1. Sanft erwachen

Sanfte Klänge ertönen, und der Raum erhellt sich langsam. Kein nervtötendes Weckerklingeln, sondern das Schlafsystem Withings Aura. Ein Sensor unter der Matratze zeichnet Bewegungen auf und liefert genaue Schlafdaten ans Smartphone.

Elektrische Zahnbürste mit Internetanschluss
Elektrische Zahnbürste mit Internetanschluss (Bild: zVg).

2. Das Internet putzt die Zähne

Aufstehen und Zähneputzen, mit der ersten elektrischen Zahnbürste mit Internetanschluss. Die Kolibree misst und analysiert das Zahnputzverhalten, bei Fehlern oder vergessenen Zähnen schlägt das verbundene Handy Alarm.

Pfanne mit Fernsteuerung
Pfanne mit Fernsteuerung (Bild: zVg).

3. Pfanne mit Fernsteuerung

Noch vor dem Anziehen werden die Zutaten fürs Abendessen in den Smart Slow Cooker gelegt, der sich per Fingertipp auf dem Smartphone starten lässt. So kann man die Pfanne noch auf der Heimfahrt im Zug anwerfen, damit das Essen künftig auch in Single-Haushalten schon fertig ist, wenn man nach Hause kommt.

Pebble Steel Smartwatch
Pebble Steel Smartwatch (Bild: zVg).

4. Intelligenz am Handgelenk

Beim Anziehen wird die Pebble Steel Smartwatch ans linke Handgelenk geschnallt. Ihr Vorteil gegenüber anderen Uhren von grossen Herstellern ist die Unabhängigkeit: Sie kommuniziert mit jedem Smartphone via Bluetooth, und informiert über eingehende Nachrichten, E-Mails oder anstehende Termine.

June Armband
June Armband (Bild: zVg).

5. Eingebauter UV-Schutz

Das Armband June misst die UV-Strahlung der Sonne und informiert, wenn es wieder an der Zeit ist, Sonnencreme aufzutragen oder sich in den Schatten zu setzen.

Sonys Core-Smartband
Sonys Core-Smartband (Bild: zVg).

6. Messgerät am Handgelenk

Das Core-Smartband von Sony ist ein Messgerät, das die zurückgelegten Schritte, alle Schlafstunden oder die Anzahl Minuten pro Tag aufzeichnet, an denen man Musik hört oder bei Facebook verbringt.

Voice-Bridge verknüpft Smartphone und Festnetz
Voice-Bridge verknüpft Smartphone und Festnetz (Bild: zVg).

7. Mobil zu Hause

Das Handy klingelt. Der Anruf wird allerdings nicht übers Mobilfunknetz abgewickelt! Das Smartphone ist mittels Voice Bridge ans Festnetz gekoppelt, und ermöglicht so günstigere Telefonate zum Lokaltarif.

Panasonics Knochenkopfhörer
Panasonics Knochenkopfhörer (Bild: zVg).

8. Knochenkopfhörer

Auf der allmorgendlichen Joggingrunde durch die Stadt begleitet die Sportler ein Kopfhörer von Panasonic. Das Spezielle daran: Die Musik wird über Schallwellen an den Wangenknochen und die Ohrknöchelchen an den Hörnerv übertragen. Die Ohren bleiben frei, Geräusche von nahenden Autos bleiben gut hörbar.

Epson Moverio
Epson Moverio (Bild: zVg).

9. Nasenvelo mit Kamera

Auf der Nase sitzt die Epson Moverio, eine Brille wie Google Glass, die GPS-Daten aufzeichnet und Fotos von der Umgebung schiessen kann.

Drohne von DJI
Drohne von DJI (Bild: zVg).

10. Drohnen dröhnen

Hoch über den Köpfen dreht die Phantom 2 ihre Runden. Die Drohne filmt die Umgebung und kann bei plötzlichen Hindernissen warnen.

Digi-Mom namens Mother
Digi-Mom namens Mother (Bild: zVg).

11. Mutti hat alles im Griff

Das Handy warnt, dass die Pflanze daheim Durst hat. Sie ist mit einem Sensor von Mother, einer digitalen Haushaltshilfe, ausgerüstet. Diese lassen sich an allen möglichen Gegenständen im Haushalt befestigen und schlagen bei kritischem Zustand Alarm.

Babysensoren messen Gesundheitszustand
Babysensoren messen Gesundheitszustand (Bild: zVg).

12. Babystrampler unter Strom

Ebenfalls mit Sensoren arbeitet Mimo Baby, ein Strampler für die ganz Kleinen. Dieser misst unter anderem die Körpertemperatur und sammelt weitere Gesundheitsdaten, damit Eltern auch von unterwegs immer prima informiert sind.

iSense 3-D-Scanner
iSense 3-D-Scanner (Bild: zVg).

13. Dreidimensionaler Scanner

Bei kreativen Köpfen ist der 3-D-Scanner immer dabei. Dieser lässt sich an ein Tablet klemmen und scannt dreidimensionale Objekte ein. Ganz egal, ob es sich dabei um Gebäude, Personen oder Gegenstände handelt. Wer einen entsprechenden Drucker besitzt, kann das Gescannte zu Hause ganz einfach reproduzieren.

Computer in Briefmarkengrösse
Computer in Briefmarkengrösse (Bild: zVg).

14. Computer in Briefmarkengrösse

Ebenfalls stets zur Hand muss Edison sein, ein vollwertiger Computer in Briefmarkengrösse. Auf der SD-Karte befinden sich CPU, Grafik, WLAN und Bluetooth.

Computer in Briefmarkengrösse
Okidokey-Schloss (Bild: zVg).

15. Modernes Türschloss

Wieder zu Hause angekommen entriegelt nicht mehr der Schlüssel die Tür, sondern das Telefon. Das moderne Okidokey-Schloss gibt den Weg frei, wenn das Smartphone an einen Sensor gehalten wird.

Autor: Reto Vogt