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06. Juni 2017

Stefan Küng hört mit Yoga auf seinen Körper

Bahn-Europameister Stefan Küng sitzt nach Verletzungspausen wieder fest im Sattel: Am kommenden Samstag startet er zum ersten Mal an der Tour de Suisse. Mit Yoga und Lesen sorgt der 23-Jährige für einen spirituellen Ausgleich zum Sportlerleben.

Meine Umgebung

Meine Umgebung
Meine Umgebung

Ich bin gern in der Natur. Als ich 2015 am Rücken verletzt war, konnte ich bloss zehn Minuten lang am Stück gehen, dann musste ich mich hinlegen. Ich lag auf der Wiese und las, bis ich keine Schmerzen mehr hatte.

Mein Zuhause

Mein Zuhause
Mein Zuhause

An etwa 200 Tagen pro Jahr bin ich unterwegs. Wenn ich dann mal zu Hause bin, sitze ich gern auf dem Balkon und lese.

Mein Brot

Mein Brot
Mein Brot

Nirgendwo anders gibt es so gutes Brot wie in der Schweiz. Wenn ich daheim bin, kaufe ich immer Brot vom Bäcker.

Mein Ausgleich

Mein Ausgleich
Mein Ausgleich

Für mich bedeutet Yoga, auf den eigenen Körper zu hören. Als 16-Jähriger fing ich mit der Atemtechnik an. Heute mache ich vier- bis fünfmal pro Woche Yoga. Sich bewusst mit sich selbst auseinanderzusetzen, ist nah an der Meditation. Das ist der spirituelle Teil von mir.

Meine Bücher

Meine Bücher
Meine Bücher

Beim Lesen kann ich abschalten, vor allem bei Fantasygeschichten: Man ist in einer anderen Welt, einer Traumwelt. «Harry Potter» habe ich sicher schon zwei-, dreimal gelesen.

Mein Ersatzgrosspapi

Mein Ersatzgrosspapi
Mein Ersatzgrosspapi

Mein erstes Velotrikot bekam ich von meinem Nachbarn und Ersatzgrossvater Bruno Wehrli (74). Seine und meine Familie campierten früher in den Ferien oft zusammen. In seiner Jugend fuhr Bruno auch Rennen. Er hat die Faszination für den Radsport an mich weitergegeben.

Mein Lieblingsprodukt

Mein Lieblingsprodukt
Mein Lieblingsprodukt

Hüttenkäse gibt es im Ausland nicht. Ich geniesse ihn gern mit Gemüse zum Dippen. Viel Protein, wenig Fett – das ist die perfekte Sportlernahrung.

Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Stephan Bösch