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08. Oktober 2012

Die Dakhla-Oase: Kloster der Steine und Ökolodge

Ein zu Römerzeiten erbautes Kloster, eine verlassene Hauptstadt und das einzigartige Entsorgungsregime von Ursina Rüegg zeichnen diese Oase aus.

Ursina Rüeggs Tradition: Ein Spaziergang in der Nähe der Desert Lodge.

Hier liegt der gut erhaltene Tempel Deir Al Haggar, auch Kloster der Steine genannt.
Er wurde zu Römerzeiten erbaut und später von Mönchen bewohnt.

Die alte Oasenhauptstadt El Qasr ist heute praktisch ausgestorben und kann zu Fuss besichtigt werden.
Hier gibt es nur noch vier Familien und einen winzigen Souvenirshop.

In den Gräbern von Al Mussawaqua sind unzählige Mumien in deren Gräbern zu besichtigen.

In Dahklas neuer Hauptstadt Mut liegt inmitten der Häuser ein kleiner Hügel, der einen traumhaften Rundblick bis an die Grenzen der Oase gewährt.
Der Zugang ist versteckt und ziemlich schmutzig. Bitten Sie Ihren Reiseleiter dennoch, den Weg dorthin zu finden, es lohnt sich.

Die Schweizerin Ursina Rüegg treibt rund um Dakhla ein sinnvolles Entsorgungsregime voran. Das basellandschaftliche Muttenz, Ökostadt und Rüeggs Heimat, unterstützt das Projekt finanziell. Um es am Laufen zu halten, braucht sie allerdings noch mehr Spender.
Weitere Infos zu Rüeggs Ökolodge: www.desertlodge.net .

Autor: Yvette Hettinger

Fotograf: Pascal Mora