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10. Juni 2016

Die Badewanne im Garten

Eine Badewanne im Garten zu haben, war schon lange mein Wunsch. Genauso, wie Hochbeete aus Pallettrahmen und ein 1000L-Tank. Das Badewannen-Projekt ist jetzt jedenfalls bereit für eine Präsentation!

"Was willst du mit diesem Schrott in unserm Garten?"
"Was willst du mit diesem Schrott in unserm Garten?"
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Letztes Jahr, an der Giardina, hatten Marisa und ich Gelegenheit, von einer Topinambur-Suppe zu kosten. Sie war so gut, dass ich mich näher über dieses Wurzelgemüse informierte: die Pflanze sei anspruchslos, gedeihe sehr gut und vermehre sich rigoros!

Da dachte ich mir: Wahrscheinlich ist es am besten, wenn ich eine Badewanne im Garten eingrabe, dann kann der Topinambur da drin wachsen, so viel er will und ich erspare mir die Arbeit mit "Wurzelsperre" usw. Bei unserm "Quartier-Schrotthändler" bestellte ich mir eine alte Badewanne, es sei egal, wie sie aussieht!

Beim Setzlingmarkt in Wildegg fand ich grad am ersten Stand Topinambur-Pflänzli und erstand mir 6 Stück. Die Verkäuferin versicherte mir, dass die Setzlinge sehr robust seien und dass das mit der Badewanne eine gute Idee sei.
Es dauerte dann noch mindestens drei Wochen, bis meine Haus-Mitbewohner mit dem vorgesehenen Standort einverstanden waren und ich mit dem Graben anfangen konnte. Den Pflanzen hat die Wartezeit nicht geschadet, sie sind munter gewachsen und fühlen sich anscheinend wohl in der Badewanne!

Bei dem sintflutartigen Regen der letzten Tage hat mein Mann gemeint, dass es die Wanne lüpfen und sie davon schwimmen könnte, aber bis jetzt hat sie sich gut gehalten und die schon recht hohen Stengel sind immer noch aufrecht!
Im Herbst könne man die Wurzeln ernten. Ich werde dann berichten, ob das Experiment wirklich gelungen ist!