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02. Dezember 2013

In Innsbruck ist der Adler doppelt gelandet

Die Tiroler Landeshauptstadt lockt mit dem Christkindlmarkt, dem Skisprunghighlight im Rahmen der Vierschanzentournee – aber auch mit den Swarovski-Kristallwelten. Die Tipps und Bilder.

Die Bergisel-Sprungschanze
Die Bergisel-Sprungschanze: Hier findet stets um die Jahreswende eines von vier Springen der Vierschanzentournee statt.

Für einen Besuch von Innsbruck gibt es drei aktuelle Gründe.

1. Seit dem 16. November glänzt Innsbruck mit über 195 Weihnachtsständen auf fünf Christkindlmärkten, wobei jener in der Altstadt 2013 sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Am Marktplatz beeindruckt der aus Tausenden Swarovski-Kristallen bestehende, über 14 Meter hohe Kristallbaum. Modern ist der Markt in der Maria-Theresien-Strasse, kulturell jener in Wilten und romantisch, hoch über der Stadt, auf der Hungerburg.
www.adventintirol.com

2. Am 3. und am 4. Januar gastiert die Vierschanzentournee auf der Bergisel-Olympiaschanze (Taxi ab Stadtzentrum 8 Euro). Am Berg unbedingt das Tirol Panorama Museum besuchen (dienstags geschlossen).

3. Diesen Sommer eröffnete mit dem 49 Meter hohen Design-Hotel Adlers beim Bahnhof das höchste Gebäude der Tiroler Landeshauptstadt (Doppel ab 167 Euro). Die Bar im 12. Stock ist bereits ein In-Treffpunkt, genauso wie das Frühstücksbuffet für 18 Euro. Wer es lieber traditionell mag, isst und übernachtet im 500 Jahre alten Gebäude des Schwarzen Adlers (ab 140 Euro, www.deradler.com ). Für einen Imbiss mit österreichischen Weinen geht man in die Vinothek Invinum in der Innsbrucker Altstadt (Speckteller für 8.20 Euro).

Und: 20 Fahrminuten von Innsbruck, in Wattens, befinden sich die Swarovski-Kristallwelten. Der Multimediakünstler André Heller, der die Wunderkammern 1995 entworfen hatte, hatte eine Vision: Kristall als eine Materie der grenzenlosen Möglichkeiten verbindet sich in den Swarovski-Kristallwelten mit der Kunst. Das Ergebnis ist ein Kosmos der Entdeckungen. Es ist Sehen, Hören und Fühlen.

Bereits die Eingangshalle mit der 11 Meter hohen Kristallwand ist beeindruckend. Es folgen der Raum «Wunder der Technik» und der Kristalldom mit 595 Spiegeln. Im «Kristalltheater» tanzen Sonne und Mond zu Klängen von Mozarts «Zauberflöte», in «Gegenstände des Riesen» sieht man unter anderem eine überdimensionierte Ziehharmonika, und die Welt der Reflexionen ist schöpferisch schräg, kunstvoll und betont asymmetrisch. Gerade in diesen dunklen Tagen lohnt sich ein Ausflug in die Kristallwelten. Sie bilden für ein paar Stunden Momente des Lichts.
Info unter www.swarovski.com/kristallwelten

Gut zu wissen: Mit dem Railjet ist Innsbruck schnell erreichbar. Ab Zürich dauert die Bahnfahrt knapp 3,5 Stunden.

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild