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16. April 2012

Testen Sie die neue Mercedes B-Klasse

Bewerben Sie sich online für den kostenlosen Wochen-Familientest des Mercedes B 180 CDI. Und: Wie funktionieren neue kombinierte Elektroantriebe, etwa mit dem Range Extender oder dem Plug-in-Hybrid?

Der neue Mercedes B180 CDI
Der neue Mercedes B180 CDI (Bild zVg)

Testen Sie für das Migros-Magazin die neue B-Klasse von Mercedes. Bewerben Sie sich durch Ausfüllen des Online-Formulars und fahren Sie mit etwas Glück den edlen fünfsitzigen Kompaktvan von Montag, 30. April, bis Montag, 7. Mai 2012, zur Probe.
Bedingung: Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über Testeindrücke im Migros-Magazin Auskunft zu geben.
Anmeldeschluss ist der 22.  April 2012. Aus den Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

STECKBRIEF: Mercedes B 180 CDI BlueEfficiency

Antrieb: R4-Turbodiesel, 1796 cm3, 109 PS, 250 Nm/1400 min., 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb

Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,9 s, Spitze 190 km/h

Abmessungen: LxBxH = 4,36x1,79x1,56 m, Laderaum 486–1545 l, Gewicht 1475 kg

Verbrauch: 4,4l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss 116 g/km, Energieeffizienz A

Preis: ab 37 900 Franken.

BEWERBUNG FÜR DEN FAMILIENTEST
Füllen Sie das Formular aus und laden Sie ein Porträtbild der Familie hoch.

Hybrid nicht gleich Hybrid

Chevrolet Volt
Der Chevrolet Volt (Bild zVg)

Neue Antriebe wie Elektro mit Range Extender oder Plug-in-Hybrid sorgen für Verwirrung. Wir erklären die Begriffe und das Dilemma beim Normverbrauch.
Für ihre zukunftsweisende Technik als «Auto des Jahres» und als «Schweizer Auto des Jahres» gekrönt, sorgen der Chevrolet Volt, den auch die Migros-Tochter M-way anbietet, und der Technikzwilling Opel Ampera für Furore. Doch wie funktioniert eigentlich das Elektroauto mit Range Extender (Reichweitenverlängerer)? Im Volt und im Ampera treibt ein Elektromotor mit 150 PS die Räder an. Erst geht es mit dem zuvor aufgeladenen Akku 40 bis 80 km weit voran. Ist der Strom verbraucht, springt der Benziner an — nicht, um die Räder anzutreiben, sondern, um Strom für den E-Motor zu generieren. Ein reisetaugliches E-Auto also. Verwirrend fallen leider die Normverbrauchswerte aus. Sie werden, da hier nicht dauernd Benzin verbraucht wird, mit einer komplizierten, EU-weit fixierten Formel ermittelt. Vereinfacht gesagt: Nennt die Norm 1,2 l/100 km wie beim Volt, sind die ersten 100 Kilometer mit vollem Akku gemeint. Doch auch, wenn der Generator auf längeren Fahrten im Dauerlauf Strom produziert, ist laut ersten Tests mit nur rund fünf Litern auf 100 Kilometer zu rechnen — also sehr wenig.

Opel Ampera
Der Opel Ampera (Bild zVg)

Das Dilemma beim Normverbrauch trifft auch die zukunftsträchtigen Plug-in-Hybride. Das Funktionsprinzip: Ein E-Motor unterstützt den Verbrennungsmotor, der primär die Räder antreibt. Bisherige Hybride fahren nicht rein elektrisch (sogenannte Mildhybride wie der Honda Jazz Hybrid) oder nur minimale Wege rein elektrisch und laden den Akku nur während der Fahrt auf (sogenannte Vollhybride wie der Peugeot 3008 Hybrid4). Plug-in-Hybride haben einen stärkeren Akku, der an der Steckdose ladbar ist. So schafft er Kurzstrecken rein elektrisch. Beim Toyota Prius Plug-in-Hybrid, der im Sommer erhältlich ist, liegt die rein elektrische Reichweite bei 25 Kilometern, dann kommt der Benziner hinzu.

Autor: Timothy Pfannkuchen