Archiv
07. März 2016

Delio Malär ist Wrigley

Delio Malär ist der geborene Entertainer – als Schauspieler wie auch als Sänger. Weil das so gut klappte, schlug er sich einst als Student mit Strassenmusik durch. Jetzt ist der 23-Jährige als Wrigley im Musical «Mein Name ist Eugen» zu sehen.

Mein Studentenjob

Als Nebenjob machte ich viel Strassenmusik, ich habe nie gekellnert oder so. Auch Mani Matter spielte ich in Hamburg, das kam gut an.

Meine Instrumente

Ich fing mit Blockflöte an, später folgte das Cello. Als Jugendlicher interessierten mich dann Punk und Punkrock, sodass ich Bass und Gitarre spielen lernte – ­mehrheitlich autodidaktisch.

Meine Familie

Ich wuchs beim Sagimuseum in Samstagern ZH auf. Das Bänkli war Treffpunkt für mich und meine Kollegen. Meine Familie lebt noch immer hier, sie ist das Grösste für mich: Geborgenheit, Sicherheit, gutes Essen.

Meine Anfänge

Im Theatersaal der Stiftsschule Einsiedeln hatte ich meine Bühnenpremiere. Oscar Bingisser (58) war mein Theaterlehrer, von ihm lernte ich die Grundlagen.

Mein Stolz

Für das Mikromusical ‹In alten Pfannen lernt man kochen› schrieben meine Schauspiellehrerin Cornelia Schirmer und ich die Musik ­sowie die Story selber. Es geht um eine unmögliche Liebe: viel Blödsinn mit ­Tiefsinn. Im November feierten wir Premiere im Hamburger Thalia-Theater.

Meine Lieblingsschuhe

Gesehen hatte ich die auf der Reeperbahn in Hamburg. Drei Wochen lang gingen sie mir nicht mehr aus dem Kopf, sie erinnerten mich an meine Beatles-Rolle.

Mein Lieblingsprodukt

Das Farmer-Croc-Müesli mit Schoggistückli esse ich jeden Morgen. Ganz wichtig: die Schoggistückli.

Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Jorma Müller