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29. Oktober 2012

Daten in der Wolke

Online-Speicher erweitern die PC-Festplatte: Die sogenannte Cloud macht Daten überall verfügbar und dient als Back-up.

Cloud-Dienste
Virtuelle Datenwolke: Cloud-Dienste sind als Back-up äusserst sinnvoll. (Illustration: Fotolia)

Statt seine Daten nur auf der PC-Festplatte zu speichern, lassen sich diese auch in der sogenannten Datenwolke, einem Onlinespeicher, ablegen. Der Vorteil: Man kann nicht nur von zu Hause, sondern mit dem Smartphone oder Notebook jederzeit auch unterwegs auf seine Bilder, Dokumente und Songs zugreifen. Zudem sind diese in der Cloud (englisch Wolke) als Back-up gespeichert, falls der Computer einmal abstürzen sollte.

Wie einfach es ist, einen solchen Cloud-Dienst zu nutzen, zeigt sich am Beispiel von Dropbox.com: Es genügt, einen passwortgeschützten Account anzulegen, und schon können ganze Ordner und die zu speichernden Daten hochgeladen werden. Um die Sache zu vereinfachen, gibt es eine App für Smartphone und Tablet sowie eine kostenlose Software, die im Windows-Explorer (Windows-PC) beziehungsweise im Finder (Mac) einen speziellen Dropbox-Ordner erstellt. Dieser synchronisiert sich automatisch, sobald auf einem der verbundenen Geräte Dokumente verändert, gelöscht oder hinzugefügt werden. Auf diese Weise lassen sich Dropbox-Ordner ganz normal benutzen: Man merkt gar nicht, dass er sich bei jeder Änderung automatisch im Hintergrund mit der Cloud synchronisiert. Natürlich werden die Daten auch auf dem Gerät gespeichert. Dienste wie Apples iCloud oder Google synchronisieren auf diese Weise auch den Terminkalender oder das Adressbuch.

Bei den meisten Cloud-Diensten können einzelne Unterordner freigeschaltet werden, damit auch andere Benutzer, die an denselben Dokumenten arbeiten, Zugriff darauf haben. Den Dropbox-Nutzern stehen kostenlos 2 GB zur Verfügung. Benötigt man mehr Speicher, kann dieser dazugekauft werden. Ähnliche Möglichkeiten bieten die Cloud-Dienste auf Wuala.com (5 GB), Drive.google.com (5 GB) oder Skydrive.com (7 GB). Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, Daten verschlüsselt hochzuladen. Für die Aufbewahrung von besonders heiklen Daten eignet sich die Schweizer Website Securesafe.com, wo etwa Passwortlisten gespeichert werden können.

Direktlinks zu den Cloud-Diensten

zu Dropbox

zu Wuala

zu Skydrive

zu Google Drive

Autor: Felix Raymann