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06. Mai 2013

Das Hirn am Handgelenk

Smarte Uhren sind mit dem Handy verbunden. So ist man informiert, ohne ständig das Smartphone zu zücken.

Smarte Uhren
Smarte Uhren sind mit dem Handy verbunden. (Bild: zVg.)

Glaubt man den Gerüchten im Internet, entwickelt Apple derzeit mit Hochdruck die sogenannte iWatch — eine smarte Uhr, die mit dem iOS-Betriebssystem läuft und sich mit dem iPhone koppeln kann. Auch andere Hersteller wie Samsung oder Google sollen an ähnlichen Uhren arbeiten.

Doch wozu soll man sich eine Computeruhr ans Handgelenk schnallen? Die bereits erhältlichen Modelle Pebble und die SmartWatch von Sony zeigen, wohin die Entwicklung geht: Sie sind per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und können beispielsweise Termine aus dem Smartphone-Kalender oder einkommende SMS anzeigen, den Musikplayer des Handys steuern oder dem Benutzer melden, wenn neue E-Mails oder Facebook-Nachrichten ankommen. Wer eine solche Uhr trägt, muss also nicht mehr jedesmal das Smartphone aus der Tasche klauben, um zu kontrollieren, was es Neues gibt.

Sehr intelligent sind die aktuell verfügbaren Smartwatches nicht — sie funktionieren eher als eine Fernsteuerung oder als ein zweiter Bildschirm des Smartphones. Zukünftige Uhren könnten jedoch mehr Funktionen bieten. Gemäss Marktforschern werden die smarten Uhren bereits dieses Jahr den Durchbruch schaffen und zu einem neuen Trend werden. Statt ständig am Handy herumzuspielen, könnte es also sein, dass wir künftig ganz diskret nur den Ärmel zur Seite schieben, um die neusten SMS zu lesen.

Detail-Informationen

Die SmartWatch von Sony arbeitet mit einem Android-Smartphone zusammen und soll bis zu einer Reichweite von zehn Metern mit diesem verbunden bleiben. Apps für die Uhr können vom Google Play Store heruntergeladen werden. Die Bildschirme der Smartwatches dürften künftig noch besser werden: Die Pebble hat lediglich ein Display von 144 x 168 Pixel. Weil sie per Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone kommuniziert, benötigt sie sehr wenig Energie und hat somit eine lange Akkulebensdauer.

Beispiele für Smartwatches:

http://getpebble.com

http://www.sonymobile.com/de/products/accessories/smartwatch

Autor: Felix Raymann