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23. Mai 2016

Das erste Mal an der Sonne

Viele Sonnenhungrige unterschätzen die Stärke der Sonnenstrahlen im späten Frühling oder Frühsommer. Hier finden Sie alle Punkte, die bei der Wahl des Sonnenschutzfaktors massgebend sind.

Welches Sonnenschutzmittel
Welches Sonnenschutzmittel mit welchem Faktor passt zu mir und der Situation? (Bild: Fotolia)

Die Frühlingssonne ist trügerisch. Meist weht derzeit noch ein kühles Lüftchen, sodass man die Wärme der Sonneneinstrahlung nicht so spürt. Dabei ist die Haut überhaupt noch nicht an die Sonne gewöhnt, und so kann es sein, dass man sich bereits im Mai den ersten Sonnenbrand in der Schweiz holen kann.

Und das bedeutet: Von Anfang an gut schützen mit Sonnenschutz. Nur: Wie stark muss ein für mich passender sein?
Die meisten Konsumenten gehen davon aus, dass sie ihren Schutzfaktor und ihr Produkt ausschliesslich ihrem Hauttyp (siehe unten) anpassen müssen – die Krebsliga hat mittlerweile aber zusätzliche Parameter veröffentlicht, anhand derer man sich seine individuelle Pflege aussuchen sollte. Hautkrebsprävention im Jahr 2016 bedeutet neu: Verschiedene Faktoren wie Umgebung, Strahlenintensität der Saison oder Sensibilität der Haut müssen bei der Anpassung des Sonnenschutzes mitberücksichtigt werden, damit Hummer, die Trendfarbe des Sommers, nur an den Fuss- oder Fingernägeln schick zur Geltung kommt.

Kriterien, die ebenfalls über den richtigen Sonnenschutz entscheiden

Generell gilt: Wer schwitzt, empfindliche Haut oder sich zwischen 11 und 15 Uhr an der Sonne aufhalten muss, der sollte immer den höchsten Faktor 50 verwenden.

• Art der Aktivitäten im Freien (ob man stark schwitzt);
• Dauer des Aufenthalts an der direkten Sonne;
• Empfindlichkeit der Haut (sehr individuell);
• Tages- oder Jahreszeit;
• Breitengrad und Höhenmeter des Aufenthaltsortes;
• Bewölkungsdichte;
• Sonnenreflexion zum Beispiel durch Schnee.

(Auszug; Krebsliga Schweiz, 2016)WELCHER HAUTTYP BIN ICH?

Hauttyp 1: Sehr helle Haut, oft Sommersprossen, blaue Augen. Faktor 50.

Hauttyp 2: Heller Hauttyp, vereinzelt Sommersprossen, blaue, graue oder grüne Augen, oft blond. Faktor 30.

Hauttyp 3: Mittlere Hautfarbe, graue oder braune Augen, dunkelblonde oder braune Haare. Mindestens Faktor 20.

Hauttyp 4: hellbraune oder dunkle Haut, braune Augen, dunkle Haare. Mindestens Faktor 10.

Autor: Martina Bortolani