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09. Oktober 2013

Das Ende der Sommersaison in Flims

Flims Laax Falera, das sich als Mountainbike- und Wanderdestination positioniert, lässt am 18. Oktober die Sommersaison ausklingen.

In Flims Laax Falera übernehmen wieder die Snowboarder
In Flims Laax Falera übernehmen wieder die Snowboarder (Bild: Alpenarena.ch).

Haben Sie es gewusst? Für Freerider gibt es in Flims neu den Trek Runcatrail mit Corners, Wallrides und Drops. Dank des Streckenbaus und des variablen Schwierigkeitsgrads haben sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Fahrspass. Für Wanderer gibt es den neuen Wasser-Wanderweg Trutg dil Flem. Er führt Besucher auf 13,4 Kilometer Länge in unmittelbarer Flussnähe durch Schluchten, über Brücken, vorbei an Wasserfällen, Wassermühlen und Wasserrutschen. Der Trutg dil Flem gilt als Geheimtipp: Hier lassen sich die Naturwunder des Unesco-Weltnaturerbes Tektonikarena Sardona, zu denen die Glarner Hauptüberschiebung, die Tschingelhörner und das Martinsloch gehören, aus nächster Nähe bestaunen.

Wer gerne klettert, für den ist der historische Klettersteig Pinut die richtige Adresse. Der älteste noch begehbare Klettersteig der Schweiz macht den Einstieg in den Klettersport leicht. 450 Höhenmeter, steile Treppenaufstiege, Felswände und bewaldete Terrassen gilt es zu überwinden, bis die Hochebene des Flimsersteins Gipfelstürmer mit einem Panoramablick auf das Rheintal belohnt.

Flims hat übrigens mit der Kunstfigur Ami Sabi ein Freizeitprogramm für Kinder entwickelt. In seinem Wunderland kann der Nachwuchs sein handwerkliches Geschickt testen, Schlangenbrot über offenem Feuer zubereiten. Die Geschichten und Lieder von Ami Sabi wurden vom Schweizer Liedermacher und Autor Linard Bardill erfunden. Ami Sabi ist noch bis zum 18. Oktober in Flims. Bis dann steht den kleinen Gästen auch ein Kinderhort offen.

Und mein Übernachtungstipp: Das Rockresort (4 Sterne) an der Talstation in Laax gelegen ist Mitglied der Design-Hotels und besteht aus regionalen Materialen. In den acht kubischen Gebäuden aus Valser Quarzit befinden sich 122 Vier-, Sechs- und Acht-Bett-Apartments – sowie Läden, Restaurants und Bars. Die Gäste haben die Individualität einer Ferienwohnung, ohne auf Hotelservice verzichten zu müssen.

Autor: Reto Wild