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16. Februar 2015

Das bringt Windows 10

Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 erscheint voraussichtlich diesen Herbst und ist für bestehende Nutzer gratis. Ausserdem: Rückblick auf die Geschichte von Windows.

Windows 10
Die zwei wichtigsten Neuerungen bei Windows 10: links das neue Startmenü, rechts das Action Center.

Das aktuelle Betriebssystem von Microsoft heisst Windows 8.1 und ist ziemlich undurchsichtig. Praktisch niemand hat verstanden, was der Sinn hinter der farbigen Kacheloberfläche ist und wie sie sich effizient bedienen lässt.

Deshalb kommen jetzt die Fensterputzer, um wieder für mehr Durchblick zu sorgen.

Weil diese aber nur sauber machen können, wird Windows 10 – Microsoft überspringt Versionsnummer 9 – keine Revolution, sondern lediglich ein Mix aus seinen Vorgängern.

Das beliebte Startmenü kehrt zurück und kann mit den erwähnten Kacheln bestückt werden. Jeder Computer mit Windows 10 soll automatisch erkennen, ob Tastatur respektive Maus oder ein berührungsempfindlicher Bildschirm angeschlossen ist. Je nachdem verändert sich die Bildschirmanzeige, was die Bedienung bestimmt erleichtert.

Ergänzend will Microsoft die Steuerung per Sprachbefehle und Fingergesten einbauen.

Die dritte und letzte grosse Neuerung von Windows 10 ist das «Action Center». Dort sammelt Microsoft alle Benachrichtigungen wie Systemmitteilungen, Updates oder neue E-Mails und zeigt sie chronologisch sortiert an.

Solche Funktionen kennt man heute vor allem von Smartphones. Das ist kein Zufall: Windows 10 funktioniert gleichermassen auf Computern, Tablets und Handys.

Wer heute bereits auf einem der drei Gerätetypen mit einem modernen Microsoft-Betriebssystem arbeitet, kann sich die neuste Version im ersten Jahr nach der Veröffentlichung kostenlos installieren. Diese wird für Herbst 2015 erwartet.

Autor: Reto Vogt