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11. Oktober 2013

Das Appenzellerland an der Zürcher Bahnhofstrasse

Anlässlich der 500-jährigen Zugehörigkeit der beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden zur Eidgenossenschaft gibt es an der Bahnhofstrasse 43 in Zürich eine Kunstausstellung zu bewundern.

Typische Appenzeller Handwerkskunst
Die typische Appenzeller Handwerkskunst schlechthin. (Bild zVg)

Die Ernst-Hohl-Kulturstiftung zeigt an der Zürcher Bahnhofstrasse die chinesisch-appenzellische Kunstausstellung «MosAIk der anderen Art – Innen- und Aussenansichten auf das Land Appenzell». Dabei bekommt der Besucher einen Einblick in die Appenzeller Vergangenheit, von der Gegenwart bis zur Sagenwelt. Sechs Künstler – je drei aus dem Appenzellerland und China – zeigen unterschiedliche Perspektiven auf die Appenzeller Geschichte, die Gegenwart und die Welt der Sagen.

Yu Hao, die Kuratorin des Haus Appenzell, hat über 100 Werke von sechs Künstlern zusammengetragen. Ihr Ziel: scheinbar Gegensätzliches zu einer Einheit zu formen, Kunstwerke also zu kombinieren, die trotz ihrer Verschiedenartigkeit Gemeinsamkeiten aufweisen, und so eine Brücke zwischen Ost und West zu schlagen. Sowohl China als auch das Appenzellerland ist stark von Traditionen und Bräuchen geprägt.

Die Ausstellung, die aus Scherenschnitten, Bildern, Skulpturen und Fotos besteht (Ueli Alder war vier Monate mit einer über 100-jährigen Holzkamera unterwegs), ist noch bis zum 1. Februar 2014 zu sehen.

Öffnungszeiten: DI-FR 12-17 Uhr, SA 11-17 Uhr (Haus Appenzell, Eingang St. Peterstrasse 16 benutzen, der Eintritt ist kostenlos).

www.hausappenzell.ch

Und wer danach essen gehen möchte, findet an der benachbarten Oetenbachgasse mit dem Ojo de Agua ein Klein-Buenos Aires mitten in Zürich.

Autor: Reto Wild