Archiv
18. April 2015

Blaue St. Galler verlocht

Nachdem meine Saaterdöpfel auf dem Fensterbrett bereits zu schrumpeln begannen, hab ich sie halt jetzt schon verbuddelt.

Auch hier gilt: Wo Kompost, da Würmer, da Hüehntschis.
Auch hier gilt: Wo Kompost, da Würmer, da Hüehntschis.
Lesezeit 1 Minute

Auch dieses Jahr gibts wieder Blaue St. Galler bei Bohneblueschts, auf expliziten Wunsch vom Sohnemann übrigens, der bei seinen Kumpels gern mit blauem Erdöpfelstock blufft.
Ehrlich gesagt hatte ich noch nicht wirklich Lust, sie zu verlochen. Aber nachdem die Saatkartoffeln, die seit rund vier Wochen auf meinem Schreibtisch (hatte grad keinen anderen hellen, nicht zu warmen Ort) am Vorkeimen sind, zu schrumpeln begannen, hab ich notgedrungen in die Hände gespuckt.
Ich bin gespannt, ob sie dieses Jahr wieder so toll tragen werden: Eigentlich soll man ja Erdöpfel nur alle paar Jahre am gleichen Ort pflanzen, was aber nur für zwei Drittel des Beetes gilt, da ich letztes Jahr im dritten Drittel schon einmal Kartoffeln gepflanzt hatte. Ich denk mir aber mal, mit einer Extragabe Kompost das Manko wettmachen zu können, oder was meint Ihr?
Auf jeden Fall sind sie jetzt verbuddelt. Und ob ich sie anhäufeln werde oder nicht, dazu mache ich mir dann Gedanken, wenn das erste Grün oben rausguckt. Hier auf dem Blog war man sich ja nicht wirklich einig, falls Ihr Euch noch erinnnert. Und falls es nochmals Bodenfrost geben sollte, muss ich halt ein Vlies organisieren. Oder ein altes Betttuch. Oder zwei.