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24. Februar 2014

Die Bank bin ich

In der Schweiz wird permanent ein Automat aufgestellt, der die virtuelle Währung Bitcoin ausgibt. Chancen und Risiken.

Der erste Bitcoin-Automat steht vorübergehend in der Viadukt-Markthalle in Zürich
Der erste Bitcoin-Automat steht vorübergehend in der Viadukt-Markthalle in Zürich. (Bild: rom)

Anstelle eines Bankkärtchens schiebt man beim Bitcoin-Automaten einen Geldschein in den Schlitz. Man gibt am Bildschirm das Passwort seines Bitcoin-Kontos ein oder hält sein Smartphone an den Automaten, und schon wird der Betrag dem Konto gutgeschrieben. Alternativ dazu druckt die Maschine eine Bestätigung aus, die sich als Zahlungsmittel verwenden lässt.

Der erste Schweizer Bitcoin-Automat wird Ende Februar im Zürcher Viadukt aufgebaut. Neun weitere sollen über das ganze Land verteilt folgen, sagt Bitcoin-Suisse-Chef Niklas Nikolajsen zum Migros-Magazin. Seine Firma betreibt die Geräte hierzulande. Allerdings fehlt noch eine offizielle Genehmigung, weil bis dato kein Gesetz den Handel mit einer virtuellen Währung regelt. Laut Nikolajsen sei diese Erteilung aber nur noch Formsache. Er sieht keinen Grund für eine Ablehnung.

Die junge Währung Bitcoin ist enorm volatil und damit Spekulationsobjekt. Kursschwankungen von mehreren 100 Prozent sind keine Seltenheit.

Zwar ermöglicht Bitcoin schnelle und kostenlose Geldtransaktionen und macht jeden Menschen quasi zur eigenen Bank, trotzdem gilt bis auf Weiteres: ausprobieren ja, investieren nein.

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Autor: Reto Vogt