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09. September 2014

Nicht für die Katz sondern für die Vögel

Im Moment ist mein Garten im Zürcher Oberland von rotleuchtenden Beeren dominiert

Kornelkirsche
Kornelkirsche
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Als ich heute im Garten war, ist mir aufgefallen, dass es, von den Tomaten an der Hauswand abgesehen, auch sonst an jeder Ecke rot hervorleuchtet. So habe ich mich mal mit der Kamera auf Beerenpirsch gemacht und selber gestaunt, was da alles vorhanden war.

Die Kornelkirsche und die Eberesche stehen auf der Grenze zum Nachbar und decken dessen Garagenwand ab. Leider muss ich sie immer zurückschneiden. Trotzdem gibt es aber jedes Jahr Früchte.

Den Cotoneaster haben wir vom Vorgänger übernommen. Im Frühling ist er eine gute Bienenweide und im Herbst/Winter schlagen sich die Amseln den Bauch voll mit den Beeren, wie auch beim niederen Bodendecker-Strauch.

Der Efeu ist noch nicht soweit, der blüht im Moment und die Bienen holen sich ihren letzten Nektar. Die Beeren sind dann die Winterverpflegung der Amseln, wie wir vom Fenster aus beobachten können. Im Frühling ist dann alles rübis und stübis abgeräumt.

Wegen der Hagebutten schneide ich die Strauchrosen meistens erst im Frühjahr zurück. Nachteil: bei viel Schnee drückt es sie elendiglich Richtung Boden und der Kompost ist darunter begraben...

Das Pfaffenhütchen steht unter dem Schwarzdorn, nach dessen massivem Rückschnitt vor zwei Jahren, hat es sich prächtig entwickelt. Die Früchte sind nur blassrosa, eventuell wegen des Schattens?

Die Vögel, die sich die Weissdornbeeren holen, kann mein Mann direkt von seinem Arbeitsplatz aus beobachten, der Strauch reicht bis in den zweiten Stock.