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30. Januar 2012

Auf ein Wort: LeserInnen fragen

Noch nie warteten so viele Kranke in der Schweiz auf eine Organspende – warum? Stellen Sie der Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle eine Frage.

Machen Sie beim Interview zu einem aktuellen Thema mit. Ihre Frage könnte der Ethik-Expertin Ruth Baumann-Hölzle (Leiterin des interdisziplinären Instituts Dialog Ethik) für das nächste Migros-Magazin (Ausgabe 6 vom 6. Februar 2012) gestellt werden! Jede Woche von Montag ab 12 Uhr bis Dienstag Abend können Sie per Mail bei unseren wochenaktuellen Interviews mitmachen . Danach wählt die Redaktion die Fragen unserer Leserinnen und Leser aus, die am darauffolgenden Montag im Migros-Magazin beantwortet werden.

Beispiel: Die mit Namen gekennzeichneten Leserfragen im Auf ein Wort-Interview der Ausgabe 05 (30. Januar 2012) zum Thema des abnehmenden Interesses am Zivildienst.

Ihre Frage zum «Auf ein Wort»-Interview
Ihre Frage zum Auf ein Wort-Interview

Das Thema der Ausgabe 6: Organspende

Zur Zeit gilt in der Schweiz in Sachen Organspende die Regel der erweiterten Zustimmung, andere Länder wie das vorbildliche Spanien, aber auch Frankreich kennen die Widerspruchsregelung, bei der eine Erklärung auf sich tragen muss, wer keine Organe zu spenden bereit ist. Das bringt natürlich eine weit höhere Spenden-Rate mit sich. In der Schweiz muss jemand hingegen seine Zustimmung deklarieren, wenn er spenden will, im Spital können bei Todesfällen zumindest noch die Angehörigen gefragt werden. Sie entscheiden am Ende, wenn der Patient keine entsprechende Erklärung hinterlassen hat.

Zwar nahm die Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende in den letzten Jahren tendenziell eher zu. Doch der Zuwachs kann den stärker wachsenden Bedarf an Organen keineswegs decken. Nachdem der Widerspruchs-Regelung der Durchbruch (noch) verwehrt blieb, setzte die Schweiz im September 2011 zwei kleinere Änderungen um: Die Zustimmung kann neu auch bei Angehörigen schon vor dem Tod eingeholt werden. Ebenso die Erlaubnis, für bestimmte Organe erhaltende Massnahmen bereits vor dem Tod eines Patienten anzuordnen.

Stellen Sie der Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle eine Frage zu den Organspenden und den Patienten-Erklärungen. Weshalb zum Beispiel befasst sich nur eine Minderheit im gesunden Zustand mit dem Thema? Welche Ängste spielen vielleicht eine Rolle, welche Erfahrungen im familiären oder Freundes-Umfeld entscheiden mit?

Senden Sie uns für das aktuelle Interview «Auf ein Wort» bis Dienstagabend um 19h eine Frage an die Mailadresse onlineredaktion@migrosmedien.ch . Oder Sie stellen Ihre Frage hier unten durch Verfassen eines Kommentars, bitte dann aber mit Nennung Ihres richtigen Namens und des Wohnorts. Vielen Dank!