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25. November 2013

Federleichtführend

Apples neues iPad erhält erstmals den Zunamen Air. Dabei entpuppt sich das Gerät ganz und gar nicht als Luftikus.

iPad Air von Apple
Leichter als jedes andere Tablet seiner Grösse: Das neue iPad Air von Apple. (Bild: Andy Roberts)

Auf den ersten Blick wirkt der 9,7-Zoll-Bildschirm des iPad Air kleiner als bei seinen Vorgängern. Eine optische Täuschung! Der Eindruck entsteht, da Apple die Seitenränder um je acht Millimeter verschmälert hat. Weil das Gerät zudem zwei Millimeter dünner wurde und über 180 Gramm abspeckte, liegt es deutlich besser in der Hand als jedes iPad zuvor. Mehr noch: Es wiegt weniger als jedes andere Tablet dieser Grösse. Der Haken dabei: Wer ein Vorgängermodell besitzt und Zubehör wie Schutzhülle oder Tastatur nutzt, muss neu kaufen. Das iPad Air gibts wahlweise mit oder ohne SIM-Karteneinschub für mobiles Internet und mit unterschiedlich viel Speicherplatz für Fotos, Apps und Musik. Das günstigste kostet teure 550 Franken, das teuerste horrende 1000. Das unterbietet die Konkurrenz locker. Aber wer es sich leisten kann, spendiert sich mit dem iPad Air ein leistungsfähiges Tablet, das dank seiner starken Ausstattung schnelles Tempo gepaart mit einer sehr guten Grafikleistung auf den farbechten und kontrastreichen Bildschirm zaubert. Besonders gefällt im Test die Daumenerkennung: Aufgrund des schmalen Rahmens ist es fast unmöglich, das Gerät nur daran zu halten. Deshalb interpretiert es die Griffhaltung korrekt und führt keine Befehle aus, wenn der Daumen den Bildschirm berührt. Dennoch lässt sich mit den Fingern der anderen Hand auf einer Internetseite scrollen oder in einem digitalen Buch blättern. Fazit: Ein teures Tablet, das die Konkurrenz jedoch deutlich abhängt.

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Autor: Reto Vogt